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1 (1890)
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es müssen Menschen, und können keine Engeln gebrauchtwerden.

Uebrigens findet man jezuweilen junge Leute von der bestenAuferziehung, von seltsamer Tugend, von eingezogenen Sitten, nochvon Religion unserer würdigen Altvätern, die bei jetzigen Zeiten,leider! so rar wird, von sonderbarer Fähigkeit, wackerm Dienst-eifer und unermüdetem Fleiss; solche Jünglinge, die die Vernunftund Tugend zu wirklichen Mannern macht, anstatt auszuschliessen,sollten viel eher mit guten Worten herbeigezogen werden, als allejene, die auch bei mehreren Jahren eines entgegen gesetzten Ka-rakters sind.

Ad 7, Wenn wider die bei dem Versatzamte, Lombard genannt,

8 & 9. angestellten Beamte je eine Besehwerde vorgekommen, so sind sel-bige darüber alsofort zur Rede gezogen worden. Meist fände sichdie Sache in solchen Verhältnissen, dass die Beschwerde übel an-gebracht wäre: Gienge es aber auf Dunkelheit, oder Irrthum hinaus,so wurde klare und rechte Weisung vorgeschrieben, und zu beob-achten geboten. Nicht allein die Rechnungen sind abgelegt, son-dern auch durch des Endes sonderbar ernannte Herrn Deputirtedie Kasse examiniret, diese mit dem Saldo gänzlich, so, wie dieTabellen mit den Pfändern hin und her confroutiret, und nachderenselben Relation alles richtig befunden worden.

Ad 10. Bei diesem Punkte muss man bemerken, dass die hiesigenBierbrauer zur Kochung des Biers sich einer Art Steinkohlen be-dienen, die man fette Kohlen nennet. Das Stadt Acliensche Gebietbesitzt solche Art Kohlen nicht, sondern die Bierbrauer nehmen selbigeaus dem nächst benachbarten Orte Eschweiler und dortiger Gegendher. Vor einigen Jahren wäre auf diesen Gülichschen Kohlwerkenkein Kohl zu haben, und nach Ltittig sich zu wenden, wäre wegender weiten Fracht zu kostbar. Die Bierbrauer, die keinen Kohl-vorrath hatten, nahmen ihre Zuflucht zum Magistrat, um ihneninzwischen, und bis daran sie Kohlen haben könnten, einiges Holzgegen tnxmässige Zahlung zu überlassen.

Wahre Unverantwortlichkeit würde es von Seite des Magi-strats gewesen sein, solchen in Noth versetzten Bürgern die Hülfe,die sie zahlten, zu versagen. Die an der Landstrasse zu derenVerderb gestandenen, meist angefahrnen und im Grunde verdor-benen Bäumen, denn die besten und brauchbarsten wurden zumStadtbauhofe und daselbst nöthigen Gebrauche hingefahren,wodurch Wind und Sonne vom Pflaster abgehalten, und dieses insteter Nässe verbliebe, wurden amtsmässig taxiret und gegensolchen bei dem Bauamte erfindlichen Tax den in ihrem Gewerbeso sehr gedrängten Bürgern erlassen. Und dieses soll für den