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1 (1890)
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blieben, warum ein und das andere nicht öffentlich versteigertworden seye ?

Ob diese nicht etwa verschenket, wo der allenfalls heimlich, 18.und zu wie hoch errungene Preis nützlich verwendet worden?

Ob es auch mit Vorwissen des versammelten Gross- und 19.Kleinen Käthes geschehen, dass so viele theils aus, theils in derStadt gelegene, der gesamten Bürgerschaft zugehörige gemeineGründe theils verschenket, theils an Privaten gegen einen unan-gemessenen geringen Preis veräussert worden seyen ?

Warum allenfalls diese gemeine Gründe nicht öffentlich ver- 20.steigert, gemeine Stadtschulden damit getilget, und wo denn dervom heimlichen Ankäufer bezahlt seyn sollende geringe Preiswenigstens nützlich verwendet worden?

Welche die Nothursachen gewesen, dass man diese von 21.Kaiserl. Majestäten der gesamten Bürgerschaft, gnädigst verlieheneund anvertraute gemeine Gründe einem oder andenn Privatenzugedacht habe ?

Warum, da man verschiedene ansehnliche Thtirme der Stadt 22.sowol, als einige Mittelthoren abgebrochen, sind wenigstens dieseMaterialien nicht öffentlich verkauft, und wo sind solche endlichliinverwendet worden?

Verlangt man eine vollständige Berechnung über die Ver- 23.waltung der ehemaligen Jesuitergüthern, und ob En. Er. Rathdenen dazu bestellten Kommissarien die Vollmacht ertheilet, einesdieser in der Jakobsstrasse gelegenen Güthern heimlich zu ver-äussern.

Warum diese Güther zum Wohle der noch lebenden Ex- 24.jesuiten sowol, als der ganzen Gemeinde nicht öffentlich dem Meist-bietenden verkauft worden? Und ob

Diese Gelder der schon verkauften Jesuitergüthern, ihrer 25.Mobilien und Silberwerkes richtig eingegangen, wer diese Geldererhoben, und wo solche endlich ihrer Bestimmung zufolge zumnützlichen Gebrauche angeleget worden ? Wie

Herr Burgermeister Dauven den schönen Platz des ehemaligen 26.Jesuitergartens zum Nachtheile des Kollegiums, dieses weitlüuftigenGebäudes, und also zum unersetzlichen Präjudiz der Gemeinde,um ein geringes Grundgeld hat erwerben können ?

Wie hoch denn der Kaufgreis ist, den dieser Herr Ad- 27.ministrator der Gemeinde sowol, als der Jesuitergüthern, für denBesitzstand des so schönen Platzes gegeben haben soll, an welcheKasse denn diese Gelder ausbezahlet, und wozu solche verwendetworden ?

Wie endlich Herr Burgermeister Dauven der Ungarischen 28.