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6. Dass hinfüro solche Aemter, wobei eine Sicherheit der ge-meinen Gelder hauptsächlich erfordert wird, nicht mehr mit Jüng-lingen, mit Schwärmern, Spielern, unangesessenen, oder dazuuntauglichen Leuten, sondern mit alt eingebohrnen, wackern, ein-sichtsvollen Männern besetzt werden, wo das Zutrauen des Pu-blikums sich gründen, und das jErarium auf jedem Falle sicherseyn kann, damit
7. Wie mit dem Lombard, und denen darinn angestellten Be-amten der arme Burger nicht mit Misbräuchen beschwert, und dasiErarium so, wie der Burger darunter leide.
8. Woher die Frage entsteht, ob die so vielfach bemerkten, zurUnterdrückung der Armen im Lombard gewagten Unterspie-lungen werktliätig abgeschaft worden?
9. Ob, und wie die von Herrn Burgermeistern v. Thimus soernstlich und rühmlich nachgefragte Rechnung des Lombards be-hörig, und vollständig abgelegt worden.
10. Warum die auf Marschiersteinwege gestandenen grossenEichenbäume nicht öffentlich, sondern ohnerachtet des billigen An-dringens von Herrn Burgermeistern von Thimus hinterrueklicheinem Privaten, ohne auf das einige Jahren vorher von HerrnJoseph Turbet gethane ansehnliche Geboth zu reflektiren, und zuwie hoch verkauft worden sind, wo ebenmässig viele auf andernPlätzen gestandene schöne Bäume verblieben, und warum selbigenicht alle öffentlich verkauft worden?
11. Warum der von unsern Vorfahren angelegte, blos auf denNothfall einer städtischen Feuersbrunst bestimmte, bishieran sorg-fältig bewahrte so kostbare vulgo Friedrichs- oder DoesbergerWald dermalen gänzlich verhauen worden seye ?
12. Warum allenfalls dieses Holz nicht öffentlich dem Meist-bietenden verkauft worden seye ?
13. Wie hoch der heimliche Ankäufer dieses Holz an sich ge-zogen ?
14. Ob dieses Holz auch wirklich bezahlt worden, wer dieseGelder empfangen, und wo selbige wol verwendet worden?
15. Ob eben diese ausgebaueile Plätze in hiesigem Walde mitjungen Bäumen wieder besetzet, und zum Besten der Nachkommen-schaft bepflanzet worden?
16. Warum die alte Promenade in der Stadt verhauen, der Ge-meinden Grund derselben gegen einen geringen Grundzins einemPrivaten vergeben worden ?
17. Wo die auf der Promenade gestandenen alten Bäume, diesämtlichen Baumaterialien des städtischen Druekereyhauses ver-