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Scholasticus Heinrich, so wie des Dechanten Keynerund des Domherren Wasmod von Güstrow, die demEvangelisten Johannes geweihte Kirche, welche jedochkurz vor 1397 abgebrannt ist und einer grössern Platzgemacht hat. Bei dieser Feier ordnete der Bisehofauch alle die kirchlichen und Pfarr-Verhältnisse und be-stimmte das Kirchengut und die Grenzen des Sprengeisder Kirche. Wahrscheinlich hatte das alte Dorf Malchinzur Pfarre Wargentin gehört; jetzt trennte der Bischofdie malchiner Pfarre von den benachbarten Pfarrenund bestimmte ihr als Grenze das Dorf Moizlitz.
Zugleich ordnete der Bischof die Verhältnisse derKirche und Pfarre zu Basedow; er bestätigte ihr, alsPfarrgut, 4 Hufen, nämlich 2 Hufen in Basedow und2 Hufen in Lipen, machte sie zur Tochter der Kirchezu Malchin und bestimmte ihre Grenzen, indem er ihrdie Dörfer Basedow, Gessin, (Holz-) Lipen, (Sand-)Lipen, Sagel (Zawal), Gutisdorf und Nicauizdorf oderNieasiusdorf einpfarrte. [XIV]. Jetzt ist die Pfarre alsMutterpfarre viel kleiner; zwar ist die verschwundenePfarre Wargentin in ihr Bereich, aber Lipen ist zuRitterinanshagen und Sagel zu Rainbow gekommen;die Dörfer Gutisdorf und Nicawizdorf sind ohne alle ge-schichtliche Spur verschwunden: wahrscheinlich werdensie in der Gegend von Neu-Basedow gelegen haben.Ohne Zweifel stand nach dieser interessanten Nachrichtdie alte Kirche zu Basedow, welche ungefähr im 15.Jahrhundert durch eine neue ersetzt sein wird, schonfrüher, als die malchiner Kirche.
Am 11. Juliä 1296 bestätigte der Fürst. Nicolaus; von Weile die stiftungsmässige Bewidmung und Ab-grenzung der Kirchen und Pfarren zu Malchin und Ba-