I herrenhagqn zur Kirche gehen sollten. Jetzt ist Doni-
herrenhagen oder Papenhagen langst verschwunden.
Aber die malerischen Ruinen der Papenhäger Kirche
mit einer halbkreisförmigen Altartribune, welche aufeinen alten Rundbogeidtau deutet, auf dem Pfarrackerder jetzigen Mutterkirche zu Rambow, in der Nähe desjetzigen hahnschen Gutes Uliichshusen, weiches nach jdem Untergange von Papenhagen von einem UlrichMaltzan wahrscheinlich auf einem Theile der FeldmarkPapenhagen erhauet ist.
Schon im J. 1228 hatte der Ritter Janich vonVerchen dem Kloster Dargun zum Seelenheil seinerin dem Kloster begrabenen Mutter das Dorf Gilow ge-schenkt. Von der Feldmark dieses Dorfes hatten dieVormünder der Kinder Borwins II. während der Minder- ,jährigkeit derselben ein Stück abgerissen und auf diesemeine Meierei Moizle oder 3Ioizlifz gehauet, um dieKirche zu Malchin damit zu bereichern [XIV]. Nachdemder Fürst sein männliches Alter erreicht und das Unrechteingesehen hatte, gab er am 22. Februar 12(il dasDörfchen Moizle dem Kloster zurück, welches das Fehlwieder zu Gilow legte, und bestimmte in der Folge (1274)die Trennung desselben von der malchiner Kirche.
In der Mitte dieser alten Pfarren Wargentin, Mal-chin, Gilow, Sclnvinkendorf, Domherrenhngen undRambow liegt, nun das Kirchspiel Basedow. Allediese Kirchen und deren Pfarrer und Patrone hattenohne Zweifel einen grossen Einfluss auf die Gegendausgeübt. Die Stadt Malchin war im J. 1236 gegründet;am 14. Jan. 1247 weihte der Bischof Wilhelm von Ca-min, in Begleitung seines Propstes Conrad und seines
stehen noch in den freien Seitenwänden aus Feldsteinen