Druckschrift 
1 (1844) Bis 1299 : mit einer Steindrucktafel
Entstehung
Seite
85
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Wotzenitz oder Wüsten zu Lehn, von denen sie dieHahn erwarben. Auch Raden im Kirchspiel Wattmans-hagen hei Teterow (villa Hadem, jacens in terra Te-terow) war ein Gut des caminer Bischofs; auch vondiesem Gute waren die Wotzenitz auf Teschow Lehn-leute der Bischöfe von Camin und im J. 1456 gab derBischof Henning dem Heyne Wotzenitz einen neuenLehnbrief über das alte bischöfliche Lehn Raden (dorpRaden vnder vnser kerken van Camin belegen), wieseine Vorfahren es seit alten Zeiten besessen (sinevorolderen to langen tiden van vnsen vorfarden zeligerdechtnisse to Camin bischoppen to rechtem lengudevnde erue beseten hebben). In frühen Zeiten, am30. Mai 1278, hatten die Ketelhot in Raden Besitzungen[XXXVII]; im J. 1505 ging das Gut durch Kauf andie Maltzan über.

Von der andern Seite ward die Gegend von Ba-sedow ebenfalls früh cultivirt. Im J. 1226 war dasDom-Collegiat-Stift Güstrow gegründet, welches dieHaupt- und Lieblingsstiftung der Fürsten von Werleund von diesen reich mit Gütern beschenkt ward; derBischof Brunward von Schwerin hatte es als Vormauerdes Christenthums im Lande Circipanien, auch wolil gegenden Bischof von Camin, gestiftet, und einige Jahrzehendespäter bildete es die westlichste Vormauer des Bis-thums Camin gegen den Bischof von Schwerin, dernun wieder im J. 1248 ein gleiches Stift in seinernahen Residenz Bützow gründete. Im J. 1240 verliehder Fürst Nicolaus I. von Werle den Domherren desDomstifts Güstrow 40 Hägerhufen [XXIII] in dem spä-tem, an Basedow grenzenden Kirchspiel Rambow, vondenen sie 20 Hufen kauften und 20 Hufen geschenkt