Druckschrift 
1 (1844) Bis 1299 : mit einer Steindrucktafel
Entstehung
Seite
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sprünglicher Personenname und das Wappen von demhalinschen ursprünglich nicht verschieden; in allen sla-vischen Dialekten kommt aucli ausser der angeführtenSprachform keine einzige weiter vor, deren Stamm bibwäre. Die von ßibow heissen nie Bibovv, sondernimmer von ßibow (lateinisch: de ßibow); sie führenalso ihren Namen nicht von einer persönlichen Eigen-schaft, sondern von ihrem Ritterlehn ßibow, welchesin altern Zeiten immer ein altes Lehn der Familie,wenn auch nicht immer der Hauptlinie, doch der Neben-zweige war, wie unten bei den Hardenack gezeigtwerden soll. Das Wappen der von ßibow ist in alterZeit immer dem hahnschen völlig gleich gewesen, dennin den ersten Jahrhunderten fehlt das Kissen durchaus:es liegen viele von bibowsche Siegel aus dem 14. Jahr-hundert vor und alle sind den hahnschen gleich. Ebenso fehlt auf einem schönen von bibowschen Wappenauf einer Glocke vom J. 1384 in der Kirche zu Westen-brügge das Kissen unter dem Hahn. Das erste Beispielvon dem Kissen unter dem Hahn findet sich auf demLeichensteine des Ritters Mathias Axekow (f 1445)und seiner Gemahlin Ghese (f 1445), Tochter desRitters Heidenrich von ßibow, in der Kirche zu Doberan,ungefähr aus der Zeit, in welcher das stammverwandteGeschlecht der Hardenack ausstarb. Auf diesem Leichen-steine stehen an den Ecken unten die Schilde undoben die Helme der Axekow und der von ßibow; dervon bibowsche Schild hat den rechts schreitenden Hahnohne Kissen, dagegen steht der Hahn auf dem Helmeauf einem viereckigen Brette oder Kissen mit rundenKnöpfen an den Ecken. Das Kissen kam also im 15.Jahrhundert in das Wappen und zwar zuerst auf den