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1 (1844) Bis 1299 : mit einer Steindrucktafel
Entstehung
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Die von Bibow.

§ 9.

Die von Bibow, welche ihren Namen zuverlässigvon dem Gute Bibow bei Warin tragen, führen mitden Hahn ursprünglich gleichen Schild und Helm (T. I.Fig. 3.); in neuern Zeiten ist der Hahn auf ein vier-eckiges grünes Kissen gestellt. Aus diesen Umständenist die Sage entstanden: ein Glied des GeschlechtsHahn sei ein sehr starker Trinker gewesen; deshalbhabe ihm ein Landesherr bei einer Belehnung den wen-dischen Namen Bibow, Trinker (von dem lateinischenWorte: bibo, ich trinke), gegeben und weil derselbebeim Trinken auf einem grünen Kissen zu sitzen ge-wohnt gewesen sei, den Hahn in dessen Wappen eben-falls auf ein grünes Kissen gestellt. Die ganze Sage,wenn die Erzählung anders so genannt werden darf,beruht auf einer neuern etymologischen Spitzfindigkeitaus einer Zeit, wo man alle Zunamen für ursprünglichePersonennamen hielt und die lateinische Sprache zuallen möglichen Etymologien gebrauchte. Freilich Hessesich das Wort Bibow auch aus dem Wendischen etwasgezwungen durch: Trinker, erklären, da im Altböhmi-schen: bibal: ein Trinker heisst; aber, abgesehen da-von, dass das Geschlecht der von Bibow eben so altist, als das der Hahn, der Sage also die historischeGrundlage fehlt, so ist der Name Bibow kein ur-