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Ausser dem Gute Pütenitz erwarben die von Dechowmehrere Güter in derselben Gegend, namentlich Pantelitzund Beyershagen, welche unter dem Namen der Püte-nitzer Güter bis zum Aussterben des Geschlechts beidemselben geblieben sind. Die von Dechow leistetenvon diesen Gütern zwei Rossdienste.
Im J. 1592 trug Eckhard von Dechow bei demBegräbnisse des Herzogs Ernst Ludwig von Pommerndie Fahne des Landes Barth. Als er am 30. März 1618starb, ward er „auf Pütnitz, Beyershagen und Pantelitz„in Pommern Erb- und zu Ribnitz in Meklenburg bür-gerlich gesessener" genannt; die von Dechow besassenalso auch einen Hof in der Stadt Ribnitz. Im 17. Jahr-hundert hatten sie auch Güter zu Mailin, Neddeminund Klocksin im iMeklenburgischen, im Lande Stargard.
Das Geschlecht der von Dechow ist kurz vor 1800in männlicher Linie ausgestorben. Nach dem Todedes letzten Besitzers, des Oberstlieutenants von Dechow,dessen Wittwe vor einigen Jahren in Stralsund gestorbenist, kamen die Pütenitzer Güter an die Söhne zweierSchwestern, der Frau von Reckrodt und der Frau vonZanthier. Nachdem der junge von Reckrodt und derälteste von Zanthier gestorben sind, besitzt der jüngerevon Zanthier die Güter.
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