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So wenig in den von Rotenhanschen Familien-Archivenzu Rentweinsdorf und Merzbach, welche bis zum J.1324 zurückgehen, als in öffentlichen Archiven findetsich eine Spur von einer verwandtschaftlichen Bezie-hung zwischen den von Rotenhan und den Ilahn; auchist in der von Rotenhanschen Familie keine Traditionvon der Abtheilung eines Astes unter dem Namen Ilahnvorhanden. Da auch die von Rotenhan einen rechtenSchrägebalken im Schilde führen, so scheint der Hahnauf dem Helme der von Rotenhan jüngern Ursprunges,als der Schild, und aus einer Anspielung auf den falschverstandenen Namen, Hahn, statt Hain, entstanden zusein.
Die Hahn erscheinen zuerst im J. 123U [IV], zueiner Zeit, als sich bei weitem die meisten adelichenGeschlechter Meklenburgs aus alten Dynastengeschlech-tern bilden. Vor dieser Zeit, also ein halbes Jahrhun-dert nach dem Abtreten Heinrichs des Löwen, kommtweder ein Hahn, noch ein Rotenhan in der GeschichteiMeklenburgs vor. Die Hahn würden sich aber zujener Zeit schon Botenhan genannt und das Rotenhan-sche Wappen angenommen haben, wenn sie von die-sen entsprossen wären. Der deutsche Name ilahn giebtkeinen Beweis für die deutsche Herkunft des Geschlechts;denn theils giebt es mehrere andere alte meklenburgi-sche Familien mit deutschen Namen, wie die Voss,Behr, Raven, theils liefert das Geschlecht der Ilahnselbst den Beweis, dass ein Zweig einer Familie einendeutschen Namen, ein anderer Zweig einen Namen voneinem meklenburgischen Ritterlehn wendischen Ur-sprungs führen kann, denn die Hahn und von Dechow,so wie die von Bibow und Hardenack waren ohneZweifel Eines Stammes, wie weiter unten nachgewiesen