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des Namens der Rotenhan mit dem Wappen derHahn, welche einen rothen Ilalm im Schilde undauf dem Helme führen. Die Herleitung der Hahn vonden Rotenhan entbehrt im Gegentheil jeglichen Grundes.Die Rotenhan führen einen rothen rechten Schräge-balken im weissen Schilde, mit einem rothen Stern imlinken obern Schildeswinkel, und einen rothen Ilalinauf dem Helme. Dieser Hahn auf dem Helme und derName Rotenhan sind die einzigen Fingerzeige auf dieMöglichkeit einer Verwandtschaft zwischen beiden Ge-schlechtern. Gegen die Verwandtschaft spricht abernicht allein die Verschiedenheit des Namens und desj Schildes, dessen Gleichheit allein eine Bürgschaft fürStammesverwandtschaft ist, sondern auch die Geschichtedes Ursprunges und der Stammväter beider Geschlechter.
Die von Rotenhan ( l0 ), welche am Ende desvorigen Jahrhunderts in einer Linie den gräflichenTitel erwarben, haben ihren Namen von dem Stamm-schlosse Rotenhan oder Rotenhayn bei Ebern imBisthume Würzburg und stehen also auch dem Namennach in keiner Beziehung zu den Hahn. Eine Her-stammung der Hahn von den von Rotenhan ist ausdem Grunde auch nicht gut möglich, weil das vonRotenhansche Geschlecht nicht älter ist, als das Hahn-sehe. Sichern urkundlichen Forschungen zufolge istim J. 1229 Winther, Schenk von Rotenhayn, derStammvater des Geschlechts, von welchem herab aucheine zusammenhangende Folge der von Rotenhan ge-geben werden kann. Das Staminschloss Rotenhan wardim J. 1324 zerstört. Nach dieser Zeit theilte sich dieFamilie in die Linien llentweinsdorf, Eiringshof undMerzhach, deren letztere die gräfliche Würde erwarb.