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1 (1844) Bis 1299 : mit einer Steindrucktafel
Entstehung
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väter neuer Rittergeschlechter unter verschiedenenNamen auftreten; sie würden um das J. 1230 ohneZweifel gleiche Geschlechtsnamen geführt haben, wennsie aus gesicherten und ausgebildeten sächsischen Ritter-geschlechtern stammten, welche damals wenigstensschon in der zweiten Generation stehen mussten.

Dagegen haben mitunter Ritter gleichen Namensverschiedene Wappen; diese waren wahrscheinlich nichtverwandt, sondern trugen gleiche Namen von verschie-denen Lehen gleichen Namens, wie denn überhaupt derSchild mehr für die Verwandtschaft zeugt, als der Name.So gab es zwei Familien von Lewezow, wahrscheinlichvon den beiden Gütern dieses Namens, zwei FamilienBere mit verschiedenen Wappen; die Güter der einenFamilie fielen bei ihrem Aussterben nicht an die andere.Dagegen folgten die von Bibow in die Lehen der Ilar-denacke, weil sie gleichen Schild, obgleich nicht den-selben Namen führten.

Die Namen führten die neuen RittergeschlechterMeklenburgs entweder von ihren Ritter- oder Burglehenmit dem Wörtchenvon" (de), wie: von Gadebusch,von Bülow, von Dechow; oder von jetzt unbekanntenEigenschaften oder Begebenheiten, wie Hahn, Har-denack, Ketelhot; oder von den wendischen Stamm-vätern, wie Oriz (Oertzen), Moltzan, Pritzbur.

Wie weit diese alten Geschlechter in die heidnischeVorzeit zurückreichen, ob sie wendische Dynasten-geschlechter waren, welche sich mit der wendischenGeschichte bildeten, oder ob ihr Ursprung über diewendische Einwanderung in die germanische Vorzeithineinreicht, ist eine Frage, welche sich freilich nichtbeantworten lässt.

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