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genannt, z. B. im J. 1219 Janic, Stoizlaviz, Slavotech,Heinrich Gamm, der Ritter Jordan von Werle, Newoper,und ausser ihnen der Vogt Eilward von Gadebusch undder Ritter Dietrich von Netsen, und im J. 1192kommt der erste Oertzen (Uriz) unter den Wenden vor.In den Übereibischen, rein deutschen Ländern stehenunsern alten wendischen Geschlechtern die alten, landes-herrlichen Grafen gleich; diese nur werden Edle (nobiles)genannt, dagegen die Sammväter der ritterlichen deut-schen Geschlechter nur Dienstleute (ministeriales) ( 12 ).In dem früh germanisirten Bisthume Ratzeburg erscheinenam frühesten, schon im J. 1190, Ritter; im Obotriten-lande kommt erst seit dem J. 1231 der Ausdruck Ritterfür Edle öfter vor( 13 ). Im J. 1261 macht der Fürst Ni-colaus von Werle auf den Rath der Alten oder Herrenseines Landes (seniorum terrae) ein Unrecht wiedergut, welches gegen das Kloster Dargun begangen war,als er mit seinen Brüdern unter der Vormundschaftder Weisen (sapientum) gestanden hatte. Auf gleicheWeise sagt der Bischof Brunward im J. 1236, dass derFürst Johann von Meklenburg durch die Alten oderHerren seines Landes (senioribus terrae suae) und seineSchriften von den Zuständen unterrichtet sei [VI].Diese Vormünder waren aber nach allen während derZeit ausgestellten Urkunden die Prälaten von Güstrowund Doberan und mehrere Edle, zum Theil Hofbeamteund Burgmänner oder Burggrafen zu Güstrow, undunter diesen vorzüglich: der Truchsess Heinrich Gamm,Heinrich Grube, Barohl, Gotemar und Johann vonHavelberg, Jordan, der spätere Truchsess Conrad u. A.,Namen, welche später fast alle noch Jahrhunderte hin-durch und theilweise bis auf die neuesten Zeiten in