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dem Wesen seiner Regierung und den innern Zuständendes Landes nicht bekannt, indem er uns keine einzigeUrkunde hinterlassen hat. Er fand seinen Tod am30. Dec. 1178 durch einen unglücklichen Sturz aufeinem Turniere zu Lüneburg. Sein Fall war das Zei-chen der erneuerten Schilderhebung der Wenden; derSturz Heinrichs des Löwen im J. 1182 raubte demWiderstande gegen die Empörung den gehörigen Nach-druck und öffnete der dänischen Macht, welche seitJahrhunderten lüstern nach den Wendenländern geschauthatte, die Thore. Pribislavs Sohn Borwin I. nahmseinen Sitz auf der Burg Meklenburg in der Nähe dersächsischen Grafschaften und Bisthümer Schwerin undRatzeburg und seines Bruders Wartislav Sohn Nicolauswaltete auf der Burg Rostock, beide in dem Bestreben,die neu geknüpften Bande zu schirmen. Zwar littenin dem nordwestlichen Theile des Landes der neueGlaube und die neue Sitte nicht; aber in dem östlichenund südlichen Theile schwang der Aufruhr seine Fackel,und Abfall und Aufstand waren allgemein; die Ver-wirrung, während welcher die gestifteten GotteshäuserRäuber- und Wildhöhlen wurden, dauerte fast an 40Jahre: erst um das Jahr 1215 fallen zuerst wieder er-wärmende Strahlen auf die verödeten Länder. Im J.1182 fiel der Pommernherzog Kasimir I. in einer Feld-schlacht gegen die Markgrafen von Brandenburg, welchefortan keine Gewalt sclieueten, den dänischen Einflussin den wendischen Ostseeländern zu schwächen unddafür selbst gebietenden Einfluss in denselben zu ge-winnen. Am 14. Jan. 1191 empfing auch der heilige,wenn auch nicht canonisirte Bischof Berno von Schwerindie Palme des ewigen Friedens. Um dieselbe Zeit starb
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