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1 (1719) Worinnen von der durch Kunst zugerichteten Sphaera, künstlichen und natäürlichen Himmels- und Erd-Kugel, sternen, Planeten, Luft-Zeichen u.d.m.
Entstehung
Seite
197
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Von Beschreibung der VSassekl

7. DerllVall-F-lchist einer ungeheuren Grösse/welche alle andere Fischeübertrifft/ indem etliche über 200. Schuh lang sind. Man hält dafür/ daß dasMeer-Wasser seine eigene Nahrung sey/ weil man in dem Bauche dererjeuigm/so man geöffnet hat/nichts anders als ein wenig Moos/ und einige Mücklein / soinsgemein oben auff dem Nordischen Meer schweben / gefunden Sie habenkeine Zähne/ und nicht grössere Augen als ein Ochs/ welche aber sehr helle uns mitgrossen Augenbrähmen bedecket sind, die so breit seyn/daß sie ihnen wenn sie altwerden über die Augen herab fallen/ und das Gesichte benehmen / daß sie dieChalouppen der Fischer nicht sehen noch ihnen entgehen können- Sie werdenim Nordischen Meer im Heu-und August-Monath gefangen- Das Oel/so ausihrem Fett gezogen wird/ ist in denen Ländern/wo man kein Nuß - oder Baum--Oelzu brennenlhat/ in grossem Gebrauch und hat man gesehen/daß aus denenZungen etlicher Wall-Fische 1 svo.Psund Oel von andern aber 26. Tonnen/«nd hundert und zwantzig von dem gantzm Wall-Fisch sind gebrennet worden.

8. Es wird in denen Philippinischen Jnjuln ein Fisch gesehen/ welcher de-nen Syrenen nicht ungleich ist/ den die in der Insul Weibs-Fisch nen-nen/ weil dessen Gesichte und Halß sein Kopffund sein Busen/ mit eines Weibes-Bildes ihrem gäntzlich überein kommen/ denen er es auch mit der Beywohnungdes Männleins allerdings gleich thut- Dieser F-sch ist so groß als ein Kalb/und der Geschmack seines Fleisches/ wie von einer Kuhe. Man sänget dmselbi-genmitGtrickm/ die eines Fingers Dicke sind/ und wenn er gefangen worden/so wird er mit Pfeilen todt geschossen- Seine Gebein und seine Zähne habengrosse Krafftwieder allerley Durch Fluß und Ruhr / insonderheit aber wiederden Bluth Fluß.

Die Schlld--Ar5tcn/ waren/ wie 8c.-al?o ein alter 6eogrzx>bu5, denPÜAU5 anführet/ bezeugt/ in denen Indianischen Küsten sogroß/ daß man mit /.einer einigen Schaalm ein Wohn Hauß bedecken können. In dem rothen /»6.9.Meere haben sich die Innwohncr der Insuln insgemein der Schild »Kröten« ,9,Schaalm an statt eines Nachms bedienet- Unsere heutige Reisende aber habendcsiindcn/ daß die allergrössesten nicht über fünffchaib Schuh lang seyn/ gleich-wie di jenige sind welche man bey denen Antillen Insuln findet- Die Schön-sten waren nur in - romclz oder in dem hitzigen Erd-Striche zu finden.Diejenigen/ welche wegen ihrer gläntzmden Schönheit und vielerley Farbenkostbchre Schaalm haben/ werden Larcr genmnet und diejenige/ wo die gold-gelb Farbe vorgebet/ am höchsten geachtet. Man hält dafür/ daß die Schild-Kröt taub/ und überaus mißtrauisch sey/ aber ein sehr sch rrffes Gesichte habe.Ibr Flessch/ wenn sie frisch sind umgebracht worden ist gut zu essen/weil es denGeschmack wie Kalbs Fleisch hat/ msond'rheit wenn es gespickt und gebratenilt: das eingesaltzme aber schmckct wie R>nd-Fleisch. Diej nige/welche nachdtin hitzigen Erd-Striche reisen/ fangen dieselbige gemeiniglich mit eisemm

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