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1 (1719) Worinnen von der durch Kunst zugerichteten Sphaera, künstlichen und natäürlichen Himmels- und Erd-Kugel, sternen, Planeten, Luft-Zeichen u.d.m.
Entstehung
Seite
196
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Des ändern Buches iv.

2. Weil aber diesetbige eigentlich zu der »^ulics, oder Wasscr-Beschrki.bunggehören/ so wollen wir hiervon meinem kleinen Tractat von der/^kii^u'oder Bau Kunst reden. Unterdessen aber kan man das Buch des i>,eines Jesuiten und ?^ccrs aus Welschland/ welche von dieser Wissensch^handeln/lesen.

§. rr.

Von denen Fischen.

5.

?/,> wohl die Anzahl / und der Unterscheid der Thiere / welche die

hervor bringet/ überaus groß ist/ so hat man doch gäntzlich dafürM,9 ten / daß d iefttbige in denen Wassern / unter noch viel mehreren Um.

c. -I. ^scheid allerhand Gattungen weit grösser sey/ welche jedoch die Naturkunde

-z.

auf zweyhundert und vier eingezogen Habew

2

. Es ist aber nicht allein das inwendige der Fische gantz ungleich / sondern

auch die äuscrliche Gestatt- Denn es haben etliche eine haartchke Haut/w,e dasMeer>Kalb / oder eme gantz glatte / wie die Lampreton; andere haben W keineHaut / sondern das bloste Fleisch; etliche haben eine steinharte Schalen/ wiedieAustern / oder eine weichere wie die S child-Kröten- Etliche sehen aus/ als5^.87 wenn sie eine Rinde hätten- Mit einem Worte/ man siehet an ihnen vonin-nen und aussen etwas besonders.

Der Delphin/ hat die Gestalt eines Bogens/ und einen gebogenenRücken / und schwimmet viel geschwinder/ als andere Fische. Wenn er seinenRaub erhäschen will / so muß er sich hmderwerts kehren. Das Weiblein tragetseine Jungen sechs Monath und wirfft dieftlbige gemeiniglich im Sommer/und zwar vielmahls ihrer zwey / welche es gar lange sauget. Man hat einigederselben gesehen die biß in das dreyßigste Jahr klebet haben / welches denn ei-nige versuchet daß sie ihnen den Schwantz abgeschnitten / und daran die Anzahldieser Jahre erkannt haben-

4-' Das Meer-Schwein ist dem Uelpkm nicht ungleich / und ist kein andererUnterscheid darzwischen/ als daß es kein so scharffes Gesichte / und einen weilenund stumpffen Rüssel hat. ^ ^

5. Das Geschrey des Meer-Ralbes ist dem Blecken eines rechten KalveSgantz gleich / und hat Flügel / deren es sich nicht allein zum Schwimmen/ sondernauch auf dem Lande zugehen bedienet- Das Weiblein wirfft seine Jungen aufdem Lande und säuget dieselbige/und ist kein Thier/ welches einen tieffern und hanK-/-,r,'s lern Schlaff als dieses bat- »

«i, 6- D«? Horn-Flstb / welchen die Isländer d^rvua! nennen / ist sonst mn

gends als in dem E'ß Meer zu finden. Dessen Haupt ist eines Crocodils sememgleich/ und hatunterhalb der Augen rin langesHorm welches etliche sur emckCim1^47- Horns ausgeben/wie solches an ter Zerschneidung ist bewähret worden-