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1 (1719) Worinnen von der durch Kunst zugerichteten Sphaera, künstlichen und natäürlichen Himmels- und Erd-Kugel, sternen, Planeten, Luft-Zeichen u.d.m.
Entstehung
Seite
195
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Von Beschreibung der Wasser. i->s

JnM ist/ amallerklarstm: Denn man kan mittm durch dassclbige die Ancker/jz gar den kleinesten Sand aus dem Grunde sehen. /ö - 2!,

z. Das Meer-Wasser scheinet in einem Glase viel durchsichtiger/ viel

Heller / reiner und sauberer/ als das Brunnen-Wasser. ' '

4. Man hat aus vielfaltiger Erfahrung wahrgenommen / daß das Meer-Wasser/ von wegen seines Saltzes/ und von wegen seiner groben Fettigkeit / ^nicht bequem sey / Leinen-Gezeug damit zu waschen/ noch das Feuer damit ^5!'7-zu löschen.

s. Die Meere welche am schwärßesten scheinen / sind am tieffesten / diejeni-ge aber/ welche weißlicht sind/ werden nicht so tieff befunden- Die Meerewelche einen rothen Sand auf dem Grunde haben/ scheinen roth zu seyn.6. Die Meerean den nordischen Küsten / sind unter allen die tieffsten-7-Die Alten hielten dafür/daß das Meer/ wo es am allertieffsten ist/nichtüb« I s.5r-6ia tikff wäre/ welches ohngcfchr eine Frantzösische Meile austragenmöchte. Die heutige Reisenden aber / welche grössere Erfahrung / als die Al-ten haben / weil sie den grössesten Theil des grossen Welt-Meeres durchstrichen/und ergründet/ berichten/ daß dessen grösseste Tieffe sich auf dritthalb Meilenerstrecke.

s. Hierbey entstehet eine Frage / ob die Fläche des Meeres höher sey / als dieFläche der Erden ? Da denn die meisten Philolog dafür halten / daß weil dieErde das ullerschwereste Element ist/ dieselbige such das allerunterste/ dasWas-str ab.r/welches ein viel leichteres Element ist/ viel höher sey. Dieses erweisensie aus dem Bericht der Reisenden / welche sagen / daß die Erde/ wenn sie auSdem vollen Meer nach einem Ufer siegeln / ihnen viel niedriger vorkomme. ESwird ihnen aber hierauf geantwortet / daß dieses von der Ründe der Erd-Kugelherkomme / und daß das Meer / wenn es höher als die Erde wäre / dieselbige ur-plötzlich übe schwemmen würde/ weil das Wasser seiner Natur nach/abwärts/und zwar nnt desto grösserer Gewalt eilet / je mehr es abhangend ist. Ander«aber sagen / daß man we er aus ihrer Schwere noch Leichtigkeit sehen/ sonder»gäntzlich glauben solle / daß die Erde und das Meer / miteinander zugleich / an-ders nichts/ als eine runde Kugel oder ausmache/ wie solches bereits/ alswir von der Runde der Erden gehandelt haben / ist erwiesen worden.

§. 10.

Von denen söffen Wassern.

<7^Ie Nahmen der süssen Wasser können unter dem Nahmen der Brun-nen/der Bäche/ der Sem/ der Teiche und der Moräste:c> unter-schieden werden. ^..

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