Des ersten Buches Lsp. III.
sie von dem zugerichteten Weine überßüßig zu sich genommen/ ihn endlich chd'teten und in einen Brunnen schmissen. Dieses Unglück entdecket? ein klcin-iHund/Ickera, seiner Tochter LnZons-, welche sich) aus grossemBekümmernißül-sobald erhangen. Hierüber ward der vermeinte Gott Jupiter so mitleidig / dzßer selbige unsterblich machte/ icanum in den SNm öourex, seine Tochternam in das Zeichen der Jungfrau/und das Hünbgen in den kleinen Hrim.Stern verwandelte. Weil der erschlagene Ic-uluz auf dem Berge tckM-üograben worden / so tritt er auch im Stern-Bilde auf diesen Berg. Aus drinSaume des Rockes dieses Bären »Hüthers/ stehet der grosse und helleSlern,Nahmens /iräwruz, welcher also genennet wird/ weil er nicht weck von deinSchwaotze des Bären ist. Wegen obigen Gedichtes hat der Poetdas Sleb-.'N<Gesiirne m dem grossen Bären / Ic.u-lo5 bovex benähmet. Ohn.weit diesem ^stc-"smc> hat Gottfried XUclUux die zwey iLhuz-fürstllche Säw>stscbe Sckwerdrtr von neun Sternen erfunden. Andere wollen unter diesen,Gestirne den Propheten Amos/ der ein Hirte gewesen / 14.
oder den Nimrod/ ecnLsix. 8. ?. verstanden haben. Einige nennen es 5.5il.
vclier.
f. Lancx Vcnaricl, Hie Lb-ilZ Utld Mciion, haben !Z.
Sterne / als einen von derandem / z- von der vierdten/ 8. von der fünfften und -o.von der sechsten Grösse/ auch einen duncklen S kern.
6. Das^>t»ar vc? Bersnilts/ Lomaöcrenicez, soll!l. Sterne/nehm«lich vier der ersten / eilst von der fünfften / drey von der sechsten Grösse/ und 5.dunckele haben. Wie defts Stern-Bild unter solchem Nahmen an den Hi,»mel kommen / ist aus diesem Gedichte abzunehmen. öcreMcc war die aurbmdig schöne Tochter desKönigesckckz^!, von Lyiensn, welcher ein leiblicher Boa«der des Königes in CgYPten ?w!om-i?bil2clelpbl gewesen / und der^ür>oc,istendlich an den Sohn prvlom.-ri ?bilzclcl^bi, prolomz?rlm ^vcrAcrem vermähletworden. Weil nun dieser mAsia gefährliche Kriege führen / m d seine Gcmah«Zin besorgen / er möchte unglücklich seyn / so wicdmen sie ihr schönes Haar dcrvmnieynenn Göttin Vcncri, wenn die Götter ihren Gemahl sitghafft wieder nachHause begleiten würden- Da er nun gewünschet zurücke kam / so schmttt sie,hrHaupt'Haar ab/ und liesse es der Venen zu Ehren in ihren Tempel zu L-rbmaufhängen/ davor sie Venux mit Unsterblichkeit begaben. Da man hernach l»tSterne in besagtem Tempel nicht mehr geseh n/ so wolte Lonon ein berühmttr^stronomux versichnm / daß selbiges unter Sie Sterne versetzet worden sey- TMsir^non hat solches Gestirne über den Schwantz des Löwen gefttzck/ desweMder vwbcm mcuz dlicorclez ihn verhöknm wollen. Die es mit5cblllcw haltM/wollen diesen Mcriimum die Haare I ^.^rizr! ^iz^6!,IcnT, mit welchen sie C mdie.J issc abgetrocknet/ nennen- buc.vi/. Er wird auch n ^ciium ciua »genennet, .