l.ib. I. I. Von denen vornehmsten Stöcken
ThtwKreift durcblauffet/ welches ohngefehr innerhalb zo Tagen/ zehnStuwden und z o Minuten zu geschehen pfleget.
4. Ein S.lsnansch)er Monarh/ wird wiederum in den Periodischen/ Sy»nodischen und hellen Monath abgetheilet. Ki-nil; I-unaris p^oci-c»?, der pe-riodische Msnach ist die Zeit/ innerhalb welcher der Mond dengantzcn To.«li^cum oder Tbier-Äreiß durchlauffet/ welches in sieben und zwantzig Tagen/7 Stunden und 4; Minuten geschiehet. Der Synodlsche oder eigentlich.
^ L^ln^rischö tNonach / I^tenüs dunariz§xnv6ic>zz, ist dir Zeit/ welche zwischendenen beyden LurstunÄioncn des Mondes mit der Sonne begriffen ist / weichesjniyTagen/ !2Smnden/ 44Minuten/; Secunden/10Tertziengeschehet.>tenii5 UluminÄnomz, d«r hellsMonarh ist diejenige Zeit / in welcher sich derMond beginnet sehen zu lassen nachdem er von seiner LonjunÄion mit der Son»mn herausgegangen ist/ deß er wieder verschwindet/ und sich abermahl unterdie Strahlen der Sonnen verbirgt Diese Zeit bestehet ohngefehr in 26.Tagen.
D-r bürgerlich»e oder gemeine Monath / kicni» clvstiz, ist derjeni»ge/ welcher bey allen Völckern gebräuchlich ist. Bey denen Egyptiern warerunveränderlich /v Tage lang. Heutiges Tages ist er bey denen Mahometaneri?-9-Tage und einen halben lang / oder Wechsels weift von /o. oder »9. weil ihrgemeiner Monath auf den Synsdischen Monath des Mondes gegründet war.Weil aber unsere Jahr-Zeit der alten Vülcker ihrer nicht gleich ist/ als weichtihrem Jahre nur )6o.Tage zugegeben haben/ das unstrige aber auf; 6; Tage//M»hngefthr sechs Stunden gerichtet ist; so haben wir unsere Monath auf zo.TMund ohngefehr zehn und eine halbe Stunde gefetzet. Nachdem nundieserBruch/zehn und eine halbe Stunde um desto bessern Gebrauchs willen/ in den Schwanzkommen; so hat man sieben von diesen Monathen auf; 1 Tage / vier auf zoTa»ge/ und den Hornung oderbald auf 28.bald2A. Tagegefttzet/ wiewir unten/ wenn wir von denen Schalk-Jahren reden werden / erklähren wollen.
6. Die Mlonaehe aber / welche zo.oder / - .Tage haben/ voneinander zuerkennen/ so ist dieses ein leichtes und gemeines Mittel. Man soll von denenfünffFingern der linckew Hand den zweyten/ welcher nächst bey dem Daumenist / und den vierdten/ welcher bey dem kleinen Fmger stehet/ biegen/ die dreyandern aber aufrecht stehen lassen/ unv von dem^rrio an / von dem Daumen
5 zu zählen anfangen / und folgends die andere Monath an den andern Fingernbiß auf den kcbruanum, welches der letzte Monath des astronomi chen Jahresist / zählen/ so werden die Monath an denen erhobenen Fingern / 'Tage/ dieaber/ so man an denen gebogenen Fingern zählen wird / nur ?o. Tage haben/ausgenommen der Hornung / welcher insgemein mehr nicht/ als 28. oder aberin Venen Schalt Jahren 29, Tage hat. ^ ^
7. HS Wen vie Monathe theils zu komull des ersten Königes der Stadt