Druckschrift 
1 (1719) Worinnen von der durch Kunst zugerichteten Sphaera, künstlichen und natäürlichen Himmels- und Erd-Kugel, sternen, Planeten, Luft-Zeichen u.d.m.
Entstehung
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der künstlichen Tphnsr«.

eMcrcuni; der Donnerstag äick fovis. weil Jupiter ihrer Meinung nach diesenTag regiere ; derFreylag Vcncriz > derSonnabmd, 6lL55armni, von dem«üben Saturno. Wir sind ihnen hierinne zum Theil nachgefolget / indemwir die Nahmen mehrentheils/iabeydem Gebrauch der lateinischen Sprscheaäntzlich behalten haben. Doch pflegen einige statt derselbigm andere Nahmenm gebrauchen / daß der erste Tag in der Wochen k-ria prima, der anderetecnncla. der dritte rcrcia. der vierdte kcria rzuarra. der fünfte als Zreytag ,kLrkPlinra, der fünfte Jeyertag/der Sonnabend ^criasexra. der Sonntagekena lcpnma, genennet wird. Die gewöhnliche deutsche Nahmen können aufnm «bauliche Art gedeutet werden. Den Sonntag benähmet man also demHeylande der Welt / Christo zu Ehren, weil er dst S.onne der Gerechtigkeit ist.zki v.». Den Moneag nennet man also von dem veränderlichen Mond /wl Erinnerung / daß alle Dinge in der Welt unbeständig find. Der Dlonstagennnert uns des Dienstes / welchen wir vermöge unserSTauff Bundes GH^Tund dem Nächsten schuldig sind. Der Mtetwoev -Heisset also / weil er dermittelst« Tag m der Wochen ist / dabey wir uns erinnern/ daß wir täglich mit-ten im Leben und mit dem Tode umfangen sind. D«r Donnerstag, sonst vonsovi! Donner.Keultn gmennet/ hat den Nahmen von dem Zorn des gerechtenGOttes, welcher über die Übertreter seiner Gebothe als .ein Donner ergehet.B .Mos.xiX. 16. Der Freyeag giebt uns Nachricht von der geistlichen« Freyst / weiche wir dmch CHristi Zeiven und Sterben überkommen. f->b.Vttl.v«r Sonnabend wird benähmet / von dem letzten Abend der Sonnenin denen Werckeltagen der Wochen / an welchem sich vor ubralten Zeiten dieChristen inSlävttn/ Dürffern und Flecken vor dem Sabbath versammlet / undsich gottselig zu dem Sonntaqe bereitet haben. In Portugal!' und in vielmandern Ländern, wird verSonneag der erste Feyertaq^ der Montag der zwey,.te Mrlaq gmknnet, und so fort biß auf den Sambstag, -den sie den Saß-h«y nennen.

F. 24.

Von denen Monathen des Jahres.

-r.

Monath ist eineMmessung derZtit/ welch« inestichen Wochmbe-M, stehet. Man theilet Hieftibige in sttronomische und bürgerliche Mo-' nath.

2. Ein astronomischer Monath wirb wieder in meulcm Zolarem, de«Solarstchm Monath / undTunarem, den Lunarischen abgetheilet.

Der Soiaklsthe Monath ^ieniizZalari; narurali5, ist die Zeit, in wel-ch» die Sonn« eines von denen jwölff himmlis den Zeichen am 2<>üiacc> oder< «KrstsrChetl. T Thier-