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1 (1719) Worinnen von der durch Kunst zugerichteten Sphaera, künstlichen und natäürlichen Himmels- und Erd-Kugel, sternen, Planeten, Luft-Zeichen u.d.m.
Entstehung
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4? I-K-1. Von denen vornehmsten Stücken

langen Tage. Denn weil die äiez anlüc^lc; oder durch die Kunst abgweAneTage im Sommer allenthalben länger/ als im Winter sind; so werden auch ihr«ungleiche Tages-Stundcn im Somer länger/ als im Winter / und ihre ungleicheNachts Stunden kürtzer seyn. Das Wiederspiel wird sich im Winter begeben/daß nehmlich die ungleiche Tages-Stunden im Winter kürtzer / und dieNacht Stunden länger als im Sommer seyn werden. Und wird sich also dieSache verändern / nachdem ein Land mehr oder weniger unter der Breite jedenLandes gelegen ist / ausgenommen in denen ^om5 tÜAichz, oder kalten Erd-Stri-chen/ wo der längste Tag im Sommer über vier und zwantzig Stunden langist; da denn dieser Uuterscheid nicht mehr Bestand hat. Die Juden theilen»vor Zeiten den Tag und die Nacht in ungleiche Stunden ab/ welcher Gebrauchbey ihnen gantz gemein war. Mit dem Äufgang der Sonnen haben sie die ersteStunde zu zählen angefangen/ und mit dem Untergänge derselben die zwülffteStunde beschlossen. Dergleichen Stunden werden bey dem klaub, xx. ?.«nd xi. ?. gemeinet.

§« ^

Von denen ^cbcjomarikus oder Wochen.

i.

Je Woche ist eine Zeit / welche insgemein in sieben natürlichen Tagen' bestehet/ und diese Heisset klebäoma« oräMaria, eine ordentliche und ge-wöhnliche Woche-». Die Juden gebrauchten sich vor Zeiten des Wortes Gabbath/ nichtallein hierdurch den vornehmsten und heiligsten Tag ihrer Woche/sondern auchdie Woche selbst anzuzeigen- Denn nachdem sie ihren Ruhe-Tag dm - dasWort Sabbath angedeutet/ haben sie auch die folgenden Tage / dm erstenGabbath / den zweyten Sabbath / und sofort / genennct. Der Sonntag warder erste/ der Montag der andere Sabbath / und so weiter- In der HeiligesSchrifft kommen auch Wochen vor/ welche Jahre bedeuten / deren jede ttcbcio-MS5 cxnzoräm2lia sieben hat- Weil nun eine solche Woche was ungewöhn«liches ist/ so wird sie I^cbäom25 cxcraocämaria, die aufferordentliche Woche

gcnennet- . .

Die Römer haben einen jeden Tag der Wochen nach einem Planetengenennet / weil sie bey ihrem thörichten Götzen Dienste in denen Gedarecken ge-standen / als wenn ein Planet am Himmel nach dem andern das Regiment füh-re / und einer dem andern gleichsam in der Ordnung sticceäire / und jeder Tag 24Stunden das Lommanäo habe. Den Sonntag nmnetcn sie äiem Zoll-, weil siealaudeten / daß die Sonne dem Sakurno im Regiment nachfolge. Der Mond-tag hiesse clicz l-unT, weil ihrer Meinung nach der Mond an diesem Tage regiert.Del Dienstag hiesse dem Götzen zu Eh» en; der Mittwoch