Vorrede Des ^uAonz.
zu wissen verlanget / derselbige darff nur das Ende des Kapitelslesen.
Dem Leser dienet auch zur Nachricht, daß ich in diesem Wercke
eine neue Art an die Hand gegeben / die Erd Beschreibungvon sich selbst zu lernen. Zngleichcm habe ich in diesem ersten Theiledie naturliche und künstliche Himmels-Kugel wenlaufitig erklä-ret / und mich / so viel mir möglich gewesen, beflissen / daß ich inmeinen Rissen und Land-Aharten nur allein die Nahmen der Sa-chen / deren in der Beschreibung Meldung ist gethan worden / ge-setzet / damit der Leser / durch die Nahmen / so nicht in die Materiegehören / nicht irre gemachct werde.
Ich habe mich auch der Land- Z harten von denen bestenrilxi5, und denen welche ich zu meinem Vorhaben am bequcmlich-sten erachtet/ bedienet / und ihre Nahmen / wie auch dererjenigcn,so ich zu der Verfertigung dieses WcrckeS gebrauchet / an den Randgesetzet/ und einem jeden seinen gebührenden Ruhm gelassen.
ES möchten aber vielleicht etliche dasjenige nicht billigen, daßich heutige oder neue Scnberuen wegen der alten anfüh-
re; daraufl dann zu wissen ist / daß ich solches einig und allein umdes Lesers Bequemlichkeit willen gethan / weil er die alten Crd-Beschreiber / so von den neuen angeführet werden / dahin ich ihnverweise / daselbst finden wird. Als wenn man zum Exempel wis-sen will/ was für alte ^uÄorcz von dem alten Teutschlande / ode?einer andern Landschafft geschrieben haben / wird man dieselbigeohne alle Mühe finden / wenn man das Kapitel von dem LandeBriot liefet / dahin ich denselben ein - für allemahl verwiesen habenwill Denn wenn ich bey jedem Volck/oder bey einer jeden Stadt/so ich benennet / alle so davon Erwehnung gethan / hat-
te anführen sollen / würde der Rand meines WcrckeS von derglei-
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