Vorrede des^u^oris.
chen Nationen gar zu viel angefüllet worden seyn / als welche nurvon etlichen wenigen Gelahrten sind auffgeschlagen worden/ unddenen / so keine vollkommene öikliockeguen haben / nur beschwer-lich und undienlich seyn würde.
Die Bildnüsse der Könige und Volcker / welche sich in diesemWercke befinden/ sind von denen Abrissen / die unö die wahrhafftereisende persohnen mitgetheilet haben / hergenommen / die in denenMüntzen aber aus denen besten und vornehmsten Kunst - Kammernherausgezogen worden.
Mitlerweile aber dieses Werck ist gedruckt worden / Habe ichzum össrern nach 8r. Qermaili und Versailles reisen müssen / die Kö-nigliche / wie auchIhro Hoheiten/ des Printzenvon , ««ddes Hertzogs von ^NAuicn in denen l^ackemarsschm Wis-senschaffcen zu unterrichten. Dannenhero in meiner Abwesen-heit einige Druck-Fehler mit angeschlichen / und etliche Sachenausgelassen worden sind, welche ich aber in denen erracis ange-mercket und verbesiert. Derowegen wird der Leser gebethen / sichdahin weisen zulasse« / und dieselbige weder mir / noch auch denen,die ich hierzu gebrauchet / nicht beyzumessen.
* So weit gehet die Vorrede des Herrn ^ilers, aus welchernun der Leser dessen mrcnä,rten 8copum zur Genüge abmercken kau.Was nun bey jetzigen Zeiten / da die Wlssenschafften sehr hoch ge-stiegen find / unrichtig vorgekommen / das ist in beliebter Kürtzere^uliret worden. Sonderlich haben wir uns bemühet in der neuenLeosrapbie, von denen Landern ^urvp-e, besonders von Teutsch-land / zul nglichere Nachricht zu geben / weil sonsten abermahldas nutzlichste Stück bey seiner Beschreibung des gan-tzen Welt-Kreises ermangeln würde.
Lebe wohl!
Des