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ans die Straße!" Nach viele» Schimpfereien, die Zellhorst nicht be-halten, versuchte Savelant an Horst heranzukommen und über einen Zaunzu kämmen, der zwischen ihnen war. Horst aber stand an der andernSeite der Hecke mit seinem Degen und verhinderte das Herüberspringen.Sa standen sie sich gegenüber, schlugen und stießen ans einander sa gutsie konnten und ab auch Zellhorst alten Fleiß aufwandte, sie aus-einander zu halten, so wollte doch nichts fruchten. Endlich wurde Save-lant an der Hand verwundet, er setzte sich nnn sofort auf's Pferd undohne ein Wort zu reden, ritt er von dannen. Horst kam nnn hinter derHecke hervor, versuchte über einen Graben zu springen, plumpste aberhinein, sv daß Zellhorst ihn herausziehen mußte, dann gingen beide aufGeldern zu; Horst aber verließ den Zellhorst noch vor der Stadt').
Zwei Monate später hielt Junker Savelant Hochzeit. Er hei-rathete Anna von Marhülse zu Overberg. Von seinen sechs Kindernwurde Henrik ine Alter von 2» Jahren in einem Streite zu Bislicherschlagen''). Die klebrigen blieben zusammen auf Hoenselaer, nurDerick, der älteste, heirathete und zwar die Segerina von Vorst.
Junker Derick übertraf den Vater noch im Raufen. Es wirdvon ihm erzählt, daß er im Jahre 1048 seinem Nachbarn BauerTheis auf BinthumS Hof „mit solcher Gewalt und solchen Schlägenzugesetzt habe, daß dieser an den Wunden gestorben sei, seine Frauein todtes Kind zur Welt gebracht habe". Der Hof Binthnm lagauf klevischem Boden nno der klevische Scholtis von Schraveln gabseinem College» in Wetten zu bedenken, „ob er nicht solche grausame,weitaussehende und hochsträfliche Gewalthandlung vor sein Forumals fncksx loci ziehen wolle" Z. Savelant aber ging straflos aus undbetheiligte sich im folgenden Jahre als „principalste Faeteur" beieiner andern gegen den Junker de Brnpn auf der Steeg bei Wettengerichteten Gewaltthat, in deren Folge der Drost Freiherr von Hoens-broech Ordre ertheilte, den Junker, zu arretiren und mit dem Glocken-schlage zu. verfolgen. Im Auftrage des Drosten verfügten sich dreiGerichtsboten nach Hoenselaer, den Junker dort aufzusuchen. Diesererwartete sie aber schon mit dem Gewehr in der Hand und sagte zueinem der Boten: „So, so, was ist zu thun?" Der Bote antwortete:„Wir kommen hierher, euch zu arretiren." Junker Derick aber er-klärte, indem er auf sein Gewehr hindeutete: „Bleibt hier weg oderich vertreibe Gewalt mit Gewalt". Und so mußten die Boten un-
') Ger. Prot, im St.-A. zu Geldern.2) Archiv Haag.
°) Archiv Haag.