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Fürstlich Württembergisch Dienerbuch vom IX. bis zum XIX. Jahrhundert
Entstehung
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Y orwort.

In dem K. Geheimen Haus- und Staats-Archive zu Stuttgartbefindet sich unter den Manuscripten ein starker Foliant mit derAufschrift:

„Fürstlich Württembergisch Diener Buoch

oderYerzaichnus

Aller der jehnigen Rüth, Officier und Diener, auch Gaist- und WeltlicherAmptleüt, so zu Antrettung Unsers Gnädigen Fürsten und Herrn Hochlob-licher Regierung Anno 1608 bey Hof, Fürstl. Cantzley und auff dem Landtin Diensten gewesen, auch innerhalb solcher Zeitt verstorben, transferiert,und abkhommen, und sich noch in Diensten befunden biss ulf das JarChristi 1628.

(Von späterer Hand.)

Und folgends biss ad annum 1676 inclusive continuirt mit Beyfügung derüberigen Bedienten, so vorhero von 100, 200 und auch mehreren Jahren inofficijs gestanden."

Dieses Verzeichniss ist hienach beim Abschlüsse der Regie-rungsperiode des Herzogs Johann Friedrich im Jahr 1628 vonunbekannter Hand angelegt, und sodann von verschiedenen würt-tembergischen Archivaren einerseits zuerst bis zum Jahr 1676und später bis zum Beginne des XIX. Jahrhunderts fortgesetzt,andererseits dadurch bedeutend erweitert worden, dass ganz neueDienerkategorieen aufgenommen und die früher schon bestehendenauch auf frühere Jahrhunderte zurückverfolgt und insbesonderebei den einzelnen Klöstern Aebte und Aebtissinnen, Prioren undPriorinnen, soweit deren Namen überhaupt geschichtlich zu eruirenwaren, zum Theil bis in das IX. Jahrhundert zurückgeführtwurden. Diese Erweiterung entsprach allerdings dem ursprüng-lichen Plane des „Fürstlich Württembergischen Dienerbuches"nicht und passt nicht mehr zu diesem Titel. Im Uebrigen ist