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grafen szemrek v. slupow-szembek.
23. Jan. 1313, ausgestelltes Diplom, und fiel später im Treffen bei Cressv.Der Solm desselben, Friedrieb, diente dem Kaiser Carl IV. in der Lombar-dei und gegen den Herzog Bolco von Schweidnitz und Münsterberg, fürwelche Dienste ihm ein Gnadengehalt und für sich und seine Söhne, Sebaldund Heinrich, laut kaiserlichen Gnadenbriefes d. d. Prag 26. Aug. 1355,vollständige Freiheit von allen Staatslaslen zugesagt wurde. — Peterv. Schönbegk war im Gefolge des Kaisers Maximilian 1., trug bei dem be-kannten Vorfalle an der Martmswand zur Rettung des Kaisers bei undwurde dafür mit Gütern in Tirol belehnt. Aus der Ehe desselben mit Mar-garetha v. Schleinitz stammten vier Söhne. Von denselben kam Peter 1 50-7nach Preussen, Heinrich lebte auf den Gütern in Tirol (beide hatten Nach-kommen), Eduard blieb bis zu seinem Tode in der Mark Brandenburg, undBartholomäus (1.), in der Mark begütert, war Stalthalter des KurfürstenJoachim 1. von Brandenburg und mit Adelheid v. Dudilz vermählt. Der ältereSohn des Letzteren, Bartholomäus (II.), kam mit einer Gesandtschaft desKurfürsten Joachim IL von Brandenburg nach Polen, liess sich in diesemLande nieder und erhielt vom Könige Sigismund IL August in Polen 25. Juli1566 mit dem Namen: Szembeck das polnische Indigenal. Derselbe hinter-liess aus der zweiten Ehe mit Margaretha v. Schilling, neben drei Töchtern,die Söhne Bartholomäus (III.), Nicolaus, Stanislaus und Johann, von derenNachkommenschaft die drei Söhne des Ersleren, Bartholomäus (IV.), Alexan-der und Friedrich bekannt sind. — Von späteren Gliedern der Familie warGabriel Geh. Rath des Königs Sigismund III. und Administrator der Gefällein Masovien, Stanislaus Geb. Rath der Könige Sigismund III. und Boles-laus IV. und Administrator der Gefälle in Wielicz, Alexander, Burggraf vonCracau, Geb. Rath des Königs Wladislaus IV. etc. etc., .und in der zweitenHälfte des vorigen Jahrhunderts gelangte namentlich Christoph v. Szembeckzu grossem Ansehen. Derselbe seil 1775 Rischof von Uranopel, Fürst vonSielun und Coadjutor des Fürsten Michael Ponialowsky, Bischofs von Plock(Plozkoj, erhielt 1785 die Würde des Fürsten v. Pullusk und Bischofs vonPlock, und lebte noch im Anfange dieses Jahrhunderls.
Ein Zweig dieses alten, nach Vorstehendem so berühmten Geschlech-tes, welcher schon lange in der jetzigen Provinz Posen begütert war, er-hielt vom König Friedrich Wilhelm III. 17. Jan. 1816 den preuss. Gralen-stand, und als Glieder des gräflichen Hauses sind bisher bekamt:
PETER Gral Szembek v. Slupow-Szembek , Herr auf Siemanice (KreisSchildberg, lleg.-Bez. Posen), k. poln. General a. D. Der Sohn desselben,Graf Alexander , ist mit N. N. v. Niemojewska vermählt.