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3 (1854) A - Z
Entstehung
Seite
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GRAFEN SZF.MREK V. SLUPOW-SZEMBEK.

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trafen Szcinhck v. Slupow-Szembek.

Jtatljolifri). prcuffeit.

Besitz: im Grosshcrzogthum Posen die Herrschaft Siemanice im Kreise Scliildborg etc.

Wappen: Schild mit einem goldenen schrägrechten Balken überzogen,welcher mit drei rollten Rosen mit goldenen Rotzen belegt ist. Die obere Schil-deshälfte ist blau und die untere rollt, und in jeder Hälfte springt gegen dierechte Seite ein silberner Gemsbock auf. Ueber der Grafenkrone erhebt sich eingekrönter Helm, auf welchem zwischen einem offenen Adlersfluge der silberne Gems-bock des Schildes steht. Der rechte Flügel ist schragreclits von Blau, Gold undRoth, und der linke schräglinks von Roth, Gold und Blau gelheilt, und der mitt-lere goldene Tlteil jedes Flügels ist mit einer rollten Rose belegt. Die Helmdeckensind rechts roth und golden, und links blau und silbern. Wie angeführt, giebtdieses Wappen das Wappenbuch der preuss. Monarchie (II. 4). Das N. Freuss.Adelslexicon (IV. S. 256) tingirt den Schild blau, und dieselbe Angahe findet sichint Geneal. Taschenb. der gräfl. Häuser (1853. S. 728). Letzteres lässt auf demgekrönten Helme einen silbernen Geisbock zwischen zwei blauen Flügeln hervor-wachsen, auf welchen Flügeln der Schrägbalken des Schildes mit den drei rolltenBosen erscheint Okolski (III. p. 203) beschreibt den Schild, wie angegeben,nur sind die Rosen vierblättrig. Auf dem gekrönten Helme steht ein offener gol-dener Flug, jeder Fitigel ist mit einer rollten vierblätterigen Rose belegt, und zwi-schen den Flügeln wächst der Steinhock des Schildes auf. Ein Lackabdruck voneinem, mit Angabe der Farben sehr sorgfältig gestochenen Petschafte zeigt denSchild, wie angegeben, die Rosen aber vierblätterig. Der Flug auf dem Helme istrechts blau mit schrägrechtem, links roth mit schräglinkem, mit einer Rose beleg-tem, goldenem Balken. Zwischen dem Fluge wächst nach rechts hin der Gemsbockbis an den halben Leib auf. Die Helmdecken sind rechts blau und golden, linksroth und golden.

Die alle, angesehene, polnische Adelsfamilie Szembek (Szcmbeck)slammt nach Okolski aus Deutschland, und hiess früher Schönbegk. Ger-lach v. Schönbegk soll, so ging die Sage, vom Kaiser Carl dem Grossen zuAachen in den Rilterstand erhohen worden sein. Heinrich von Schönbegkwurde vom Kaiser Heinrich VII., nachdem er Letzterem hei der Krönung inRom gegen Ruprecht v. Apulien bedeutende Dienste geleistet halte, eigen-händig zum Ritter geschlagen, erhielt über diesen Ritterschlag ein, Florenz