Wappen: im blauen Schilde eine goldene, schwarz ausgefugte Burgmauermit halb geöffnetem Thor in der Mitte. Die Mauer hat vier Zinnen, und auf jezwei derselben steht einwärtsgekehrt eine Elster von natürlicher Farbe, welchebeide zusammen mit den Schnäbeln einen goldenen Fingerring halten. Uchcr derGrafenkrone erhebt sich ein gekrönter Helm, welcher die beiden Elstern des Schil-des trägt. Die Helmdc-cken sind golden und blau, und den Schild halten mit bei-den Händen zwei ungarische Krieger in ihrer Nationaltracht. — Die Elstern kom-men auch auf den mittleren Zinnen stehend vor.
Sehr alle und angesehene, in der Geschichte Ungarns vielfach be-kannte ungarische Adelslantilie, deren Ursprung ältere Geschichtsschreibervon dem bayerischen Grafen Vencellin Jacob v. Walzenburg (Valzenburg)ableiten wollen. Derselbe führte, wie Einige annehmen, die Truppen an,welche Kaiser Olto III. gegen das Ende des 10. Jahrhunderts aus Bayerndem Könige von Ungarn, Stephan dem Heiligen, gegen den vom Christen-thum abgefallenen Fürsten Kuba zn Hülfe sandte, erschlug den Anführer imKampfe und wurde vom König Stephan für seine Tapferkeit mit Ehren undGütern belohnt. Andere nehmen an, dass der genannte Ahnherr aus Bono-nien in das Zempliner Comitat an den Fluss Labortza nach Ungh gekommenund das Geschlecht durch einen Sohn, Radon, 1057 Palalm, fortgepflanzthabe. Von Letzterem stammte Miske oder Michael und Kupa de Jako et N.Mihaly. Der Sohn des Erstehen, Martin (1234), halte drei Söhne, AndreasKapla, Mohe und Opos de Jako, über welche, sowie über die Nachkommenderselben Leholzky (II. p. 382 und 333) Einiges angiebt; vom Kupa deJako aber stammten Ladislaus, Andreas und Jako. Ladislaus und Andreaswerden (1290) als Comites de Ungh mit dem Bemerken aufgeführt, dassdieselben in Folge ihrer Verdienste das Gebiet von Pcrech und Sztara er-halten hätten, und Leholzky theilt Mehreres über die Nachkommen dersel-ben mit. Von Jako wird angegeben, dass die Nachkommen Apathi undDl. 2(1