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GRAFEN V. HAXTHAUSEN.
kau, und im Anfange des 18. Jahrhunderts und später kam die Familie auchin Dänemark, sowie in neuerer Zeit in Bayern vor.
Der Freiherrenstand ist im Anfange des 18. Jahrhunderls in die Fa-milie gelangt, und es kommt um 1712 ein Freiherr v. Haxthausen, des heil,röm. Reichs Reichs-Feldmarschall vor: wahrscheinlich der kurpfälzischeGeneral Freiherr v. Haxthausen, welcher 1715 Gouverneur zu Jülich wurde.Der Grafenstand ist durch zwei Erhebungen in die Familie gekommen.Zuerst wurde nämlich vom König Christian VI. von Dänemark, 6. April1736, der kön. dän. Kammerherr Christian Friedrich Freiherr v. Haxthau-sen in den dänischen Grafenstand erhöhen, und Werner Moritz Maria Frei-herr v. Haxthausen-Abbenburg im bayerischen Obermainkreise begütert,erhielt vom König Ludwig Carl August von Bayern 1839 den erblichenGrafenstand des Königreichs Bayern.
Beide grafliehen Linien sind im Mannsstamme erloschen, blühen abernoch im weiblichen Stamme. Die dänische gräfliche Linie starb imMannsstamme mit dem Grafen Owe Christian — Enkel des Grafen ChristianFriedrich — geh. 26. Mai 1 777, gest. 19.Sept. 1842, Erbherrn auf Then-hausen bei Paderborn, kön. dän. Ober-Hofmarschall und General-Major, aus.Die Schrvester desselben, Gräfin LUISE Charlotte , geb. 16. Juli 1774,verm. mit Friedrich Christian v. Buchwaldt, Herrn auf ProhnstorlT, kön. dän.Kammerherrn und Landrath , ist seit 25. Juni 1822 Wittwe. — Die west-phälisch-bayer. gräfl. Linie erlosch schon 30. April 1842 im Mannslammemit dem Stifter, dem Grafen Werner Moritz Maria. Die Wittwe desselbenist Elisabeth Freiin Harff v. Dryborn, und die Tochter, Gräfin Maria , geb.26. Dec. 1826, hat sich 15. Juni 1847 mit Hermann Dietrich Freiherrnvon und zu Brenken, kön. preuss. Lieutenant im 15. Landwehr-Cavallerie-Regiment, vermählt. — Im freiherrlichen Geschlecht blühen beide Linien,die Abbenburger, weisse, wie die Thienhauser, schwarze, in zahlreichenGliedern, über welche das Geneal. Taschenbuch der freiherrlichen Häuser(1854. S. 226—228) das Nähere angiebt.