Druckschrift 
1 (1842) 1197 - 1331 : mit 2 Steindrucktaf.
Entstehung
Seite
463
Einzelbild herunterladen
 

463

Nach dem Originale auf Pergament im königlichen Archivezu Kopenhagen. Von den 24 Siegeln sind 13 abgefallen.Vgl. auch Suhni Historie af Danmark XII, p. 192.

Nr. CXCVII.

Der Ritter Reinfried von Renz, Castellan zuLoiz, versichert der Pfarre zu Zarrentin dieEinkünfte von einer Hufe.

D. d. 1330. März 12.

Nouerint vniuersi, quod mos Reynfridus de Peniz,miles, castellanus in Lozitz, assignauimus seitdemonstrauimus doniino llinricö plebano in Cerpencinet oinnibus suis successoribus redditus vnius mansi,videlicet quatuor marcäs annuatiin tollendas de curia,quam pro nunc inhabitat Bodo villanus in Ceteloive,supplentes in hoc litteras nostras, prius ecclesie rectoridatas. In cuius euidenciam sigillum liostrum presen-tibus est appensum. Dalum anno domini millesimoCCC° XXX ft , ipso die Gregorii pape.

Nach dem auf Pergament in einer geläufigen, cursivischen Mi-nuskel geschriebenen Originale im Grossherzogl. Geh. u.Haupt-Archive zu Schwerin. An einem Pergamentstreifenhängt das runde Siegel des Ritters Reinfried von Penz ausungeläutertem Wachs: ein vorwärts gekehrter Hehn, überwelchem drei Stangen, jeder mit drei Federbüschen stehen;je zwei und zwei Stangen sind verbunden nnd stehen inZ Z Gestalt über dem Ilehne. Die Urkunde hat in dermoltzanschen Geschichte dadurch Werth, dass der RitterReinfried von Penz wieder Rurgmann zu Loiz war, nach-dem fbcitmcö ifWoRjait im Anfange des J. 1330 sich vomSchauplätze zurückgezogen hatte und bald darauf gestorbenwar. Uebrigens war am 17. März 133S der Ritter ütuSolf