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Anno domini (I)CC[CX1V, in] die omniumsanctorum obiit venetabilis in Christo pater etdominus Godfridus de Bulowe, Swerinensisecclesie episcopus VIII. Anima eius requiescatin pace. Amen.
Diese Inschrift stellt auf der grossen, prächtigen Messingplattemit gravirter Arbeit eingegraben, welche der Bischöfe Gott-fried und Friederich (f 1375) von43iilow gemeinschaftlicheBegräbnissstätte vor dem hohen Altare im Dome zu Schwerindeckt. Diese Platte sowohl, als die ähnliche auf dem gemein-samen Grabe der Bischöfe Ludolf und Heinrich von Biilow,beides Kunstwerke von hohem Werthe, sind vollkommenerhalten, mit Ausnahme einer Ecke, welche grade das Todes-jahr des Bischofs Gottfried enthalten hat und durch einschlichtes Stück Messing ersetzt ist. Da das Todesjahr desBischofs ohne Zweifel 1314 ist, so ist dies hier ergänzt.
Der Todestag des Bischofs Gottfried von Bülow giebtdie Zeitbestimmung fiir die Wahl des Bischofs f&ec;mann JÄoItjan, seines Nachfolgers.
Nr. C.
D. d. 1315.
Der König Erich von Dänemark versichert demFürsten Witzlav von Fügen, dass er ihm znm Friedenmit Herzog Waldemar verhelfen wolle, und dazu, dasser Stralsund, und Rügen wieder frei bekomme; sei diesnicht durch Verhandlungen möglich, so wolle der Königihm helfen mit 600 Mannen. Mit dem Königehaben die Urkunde besiegelt: Nicolaus Oluffsondapifer, Gunderus Levitzov, Heniiik von Tinnen, Hen-rich Mortere, UlÖficl) Conrad Piene, NicolausEadvigson, .Torgen Ilasenkopf und Uldrich Bernekove.
Angeführt in Iluitfeid Danmarckis Rigis Kronicke I, p. 379.