Druckschrift 
1 (1842) 1197 - 1331 : mit 2 Steindrucktaf.
Entstehung
Seite
338
Einzelbild herunterladen
 

338

feil hatte, so verlangte er, nach der Urkunde vom 23. März1315, von dem Bischöfe fftetmattn 1000 Mark reinenSilbers, ehe er die Weihe desselben vollzöge; undwegender zugemutheten Unkosten und Abkaufung der Visitationenappellirtcn die transaibingischen Bisthümer", nachdem siesich schon vor der Zeit des Bischofs fftccntatttt am2. März 1314 (vergl. oben) gegen die übermässigen Visi-tations-Schatzungen des Erzbischofs Johann verbündet hatten.(Um Ostern 1313 hatte der stadensche Canonicus Thethardim Auftrage des Erzbischofs visilirt und z. B. am 11. Märzvon dem Stifte Biitzow 12 Mk. und am 13. März vom KlosterNeukloster 6 Mk. Visitations-Gelder genommen.)

Dies und vielleicht die Erfüllung noch anderer Ansinnenweigerte der Bischof ^evtnattn standhaft. Am 21. Febr.1314 verbündeten sich (vgl. oben) die Bischöfe ßurchardvon Lübeck (f 1317) und Marquard von Ratzeburg (f 1335)und die Capitel und die Pröpste von Bremen, Lübeck,Schwerin, Ratzeburg und Hamburg gegen die allgemeinenBedrückungen des Erzbischofs, welchem Bündnisse der Bi-schof Gottfried von Schwerin nicht, wohl aber der Propstfftetmantt mit seinem Capitel heilrat. Bald, im Anfangedes J. 1316, ward der bremer Scholasticus Johann, Sohndes Herzogs Otto von Lüneburg, vom Capitel zum Admi-nistrator des Erzslifts deputirt und kurze Zeit darauf derErzbischof förmlich vom Papste abgesetzt. Am Ende desJ. 1316 muss der Bischof fftevntamt von dem Admini-strator Johann geweiht sein, da er seit dieser Zeit alswirklicher Bischof Titel und Siegel führt. Der ErzbischofJohann aber ging demnächst persönlich an den päpstlichenHof und erwirkte hier seine Restitution. Sogleich nahmer die alten Streitigkeiten wieder auf: er that die ohne seineGenehmigung consecrirten transaibingischen Bischöfe: fätV;Ittatttt JiHoItjatt von Schwerin und Heinrich Bokholt vonLübeck, welche am 19. Febr. 1320 das Biindniss vom21. Febr. 1314 gegen den Erzbischof mit dem AdministratorJohann von Bremen erneuert hatten, als nicht gesetzlicheBischöfe nach vorstehender Urkunde am 22. Nov. 1320 inden Kirchenbann und lud beide zur Verantwortung nachAvignon. Heinrich von Lübeck machte die Reise, flfccmanttvon Schwerin weigerte sich jedoch und entschuldigtesein Aussenbleihen. Man vgl. die hier mitgetheilten Ur-kunden und Detmar liib. Chronik:In deinsuluen iare (1321).,do hadde biscop Joban van Bremen in den hove worwen,