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uiros dominum decanum et capitulum Zwerinense suntsuperius recitata, sigillorum nostrorum appensione com-muniri fecimus presens scriptum. Hec igitur infringentesreprirnantur Dei fortitudine et obseruantes Christi bene-dictionibus repleantur. Datum et actum anno dominimillesimo trecentesimo quintodecimo, in die sanctiMichaelis.
Nach dem Originale im Grossherzogl. Archive zu Schwerin,auf einein sehr grossen, etwas über 2 Fuss langen undgegen 1| Fuss breiten, sehr weissen und gleiclunässigenPergament in einer grossen, zierlichen, kräftigen und sehrschönen neugothischen Minuskel mit sehr wenig Abbre-viaturen in weit auseinanderstehenden Zeilen. Diese glän-zende Ausstattung von Urkunden findet sich, auch inschwächern Nachahmungen, im Anfange des vierzehntenJahrhunderts, neben leichtfertigem, mehr cursiven Ausfer-tigungen, in Meklenburg häufig, nachdem mit dem Ende des
13. Jahrhunderts die kleine, scharfe Minuskel dieses Jahr-hunderts aufgehört hatte und noch vor der Mitte des
14. Jahrhunderts die geläufige, feste Geschäftshand aus derZeit des Fürsten und Herzogs Albrecht (1329 - 1379), alsUebergang von der Minuskel zur Cursive, fast allgemeinherrschend wird.
An Schnüren von Seide, die sehr unregelmässig doublirtist, hangen vier Siegel:
1) an einer rothen Schnur hängt das kleine, runde Siegeldes Electus fllrrmattn, Tai). 11, Nr. 2, aus rothem Wachs:ein Marienbild, auf einem niedrigen Sessel sitzend, mit demChristkinde auf dem Schoose und einem Lilienstengel inder linken Hand: Umschrift:
S. hGRMHItl • Dl • GRÄ • 0LÖI • GT • »FIRMÄTI •1 • GPM • ZWGR;
2) an einer grünen Schnur hängt das grosse Siegel desSchweriner Doin-Capitels aus ungeläutertem Wachs mitbraunem Firniss überzogen;
3) an einer rothen Schnur hängt das elliptische Siegeldes Propstes Albert aus ungeläutertem Wachs mit braunemFirniss überzogen: unter einem Kirchengiebel von 3 Bogenmit 5 Thürmen ein stehendes ganzes Marienbild, vor wel-