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Horoscopus Herculis Palatini Per Virtutes Et Labores Ad Astra Translati. Daß ist: Tugent- und Lebens-Wandel Joannis Wilhelmi Pfaltzgraffen bey Rhein, Des Heil. Röm. Reich Ertz-Truchsessen ...
Entstehung
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15einigen GOtt erfült werden: O was amara dulcis ist nichtdie Bedenckung des Rythmi Jacoponi:Quò Cæſar abiit magnus imperio?Quò dives Epulo totus in prandio?Dic ubi Tullius grandis eloquio?Vel Aristoteles summus ingenio?Tot Mundi Principes, tanta potentiâ,In ictu oculi clauduntur omnia.Wo ist die hoͤchste Macht?Des Julii grosser Pracht?Des Marci Tullii so grosse eloquentz?Des Aristotelis Verstandt und excellentzAch GOtt wie eitel schnödt /Alles in der Welt vergeht!O wie anmüthig ist nicht alda angeschrieben das von demheiligmaßigen Cantzler Thoma Moro gefälte Urtheil uberdie bose Welt: si decima pars studii, quod pro Inferno impen-ditur, pro Coelo haberent, certò isthoc obtinerent. wan dieMenschen den zehnten Theil der Arbeit / so sie anwenden vordie Höll / thäten vor den Himmel / wurden sie selbigen sichererwerben.Vor allen anderen aber / welche waͤren in der menge beyzu-bringen / ware sein Achilles und gleichsam unuberwindtlicherSchild Turni, die Lehr des weiſiſten Syrach, die ErmahnungS. Pauli, radix omnium malorum est cupiditas: nihil iniquiusest, quàm amare pecuniam, hic enim animam suam venalemhabet. Die Wurtzel alles Ubels ist der Geitz und die Begierlich-keit / nichts schädtlicher als ein Gelt begieriges Gemuth; dandieses verkaufft die eigene Seel. Von welchen Landt-schädt-lichen verfluchten Laster auch nur zu hören ware JOHANNIWILHELMO ein grausen / ein angebohrene antipathia; ent-gegen eine sympathia zur Freygebigkeit; zu den heiligen All-mosen / zur Hülff gegen denen Bedurfftigen / welche annochin der menge wissen zu contestiren / wie daß er deßwegen oͤfftersvon seinem grand Maitre muste ein repriment und correctionübertragen; jedoch ohne alteration, weilen er wuste das eben die-ses sey: fecit quod placuit Deo, ein Wohlgefallen Gottes / daßEr hiedurch würde ein Palatinischer Hercules, von wel-chem bekant / daß Er annoch in der Wiegen die vergifft ihnie.nach dem Leben trachtende Schlangen und Natteren zerris-sen / dieser aber die höllische den verfluchten Geitz und Gewin-D2Be-

1. Timo