GIIAKEN V. HOVERDEN.
sischen Grafenstand nach dem Rechte der Erstgeburt erhoben wurde,ist ein Sohn des am 2. Juni 1832 verstorbenen Landgerichtspräsidenlenund Besitzers der Standesherrschaft Straupitz Freiherrn v. Houwald, desBruders des bekannten dramatischen Dichters und Schriftstellers ChristophErnst, Landsyndfcus und der Stände der Niederlausilz Deputii'ler, geb.29. Nov. 1778, gest. 28. Jan. 1845.
HEINRICH Graf v. Houwald, freier Standesherr auf Straupitz, verm.sich 1841 mit Flora Freiin v. Houwald, der Tochter des oben erwähntenLandsyndicus Christoph Ernst Freiherrn v. Houwald, und aus dieser Ehestammen zwei Söhne: Heinrich , geb. 1843, und Ernst , geb. 1844.
Grafen v. Hoverden.
fiotljolifd). ^teuften.
Besitz: das Majorat Hünern; die Rittergüter Herzogswalde und Thauer in Schlesien.
"Wappen: quadrirtcr Schild mit Mittelschild; der Mittelschild ist mit derGrafenkrone bedeckt und zeigt in Gold den preussischen schwarzen mit goldenenKleestengcln belegten Adler ohne Sccpter und Reichsapfel. I in Purpur ein goldener,mit dem'Schafte nach oben senkrecht gestelller Anker; 2 in Gold ein Meerfräuleinmit hintenaufwärts gekrümmtem Fisckschwanze, der von der linken Hand gehaltenwird, während die rechte gebeugt nach rechts und oben gehalten wird; 3 in Blauein, die Hörner aufwärtskehrender, silberner, halber Mond mit Gesicht, oben vonzwei, unten von einem Geckigen silbernen Stern begleitet. 4 in Roth eine silberneLilie. Den Schild deckt die Grafenkrone, auf der sich drei gekrönte Helme erheben.Auf dem rechten Helme schwebt die Lilie des 4. Feldes zwischen zwei von Purpurund Roth mit gewechselten Tincturen quergetheilten und mit goldenen Streifensechsfach umzogenen Büffelshörnern. Der mittlere Helm trägt den preussischenschwarzen Adler, wie im Miltelschildc, und auf dem linken Helme stellt der Ankerdes 1. Feldes zwischen einem offenen von Blau und Purpur mit gewechselten Tinc-turen quer getheilten Fluge. Die obere blaue Hälfte des rechten und die unteredes linken Flügels sind mit einem silbernen Sterne belegt. Statt der Decken um-giebt den Schild ein Hermelinmantel mit goldenen Fransen, und den Schild haltenzwei mit Laub umgürtete wilde Männer, welche in der freien Hand den Stammeines mit den Wurzeln ausgerissenen Baumes halten.