GRAFEN V. HELMSTATT.
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Grafeil v. Heimstatt.
ficittyolifdj.
fiSabrn.
Besitz: die Grundherrschaflen Handschuchslieini, Hasclbnch , Helmhof, Hochhauscn, Käl-bertshausen, Neckarbiscliofsheim und Oberbflgelliof in Baden.
Wappen: in silbernem Schild ein rechtsgekelirtcr schwarzer Habe mitausgebreiteten Flügeln, offenem Schnabel und ausgeschlagener rotlier Zunge, lieberder Grafenkrone erhebt sich ein gekrönter Heim, auf welchem zwei Biiffelshörnerstehen. Das rechte Horn ist schwarz,, das linke silbern. Die Helmdecken sindsilbern und schwarz.
Die Grafen v. Heimstatt gehören zu einer der ältesten und ange-sehensten Familien der ehemaligen reichsfreien Ritterschaft im Kraich-gau, welche, wie die Familie v. Mentzingen, aus dem uralten Geschlechleder Göler v. Ravensburg entsprossen ist. Carl Göler v. Ravensburg,ein Sohn Rabatts, lebte um das Jahr 940 im Kraichgau und hinter-liess drei Söhne, von denen der älteste, Heinrich, den Stamm zu Ravens-burg fortsetzte, Hugo aber eine zweite Linie zu Mentzingen, und Ulricheine dritte zu Heimstatt gründete. Von den Namen der Güter nahmendie beiden letzteren Linien den Namen Mentzingen und Heimstatt an,behielten aber das Wappen der ursprünglichen Familie hei. — Alsnächster gemeinschaftlicher Stammvater wird Ritter Dielher v. Heimstatt,welcher 1270 urkundlich vorkommt, genannt, und von seinen Söhnen,Raho v. Heimstatt zu Heimstatt, Rischofsheim und Rosenberg, und Ge-rung v. Heimstatt zu Heimstatt, Gunterburg und Frauenburg, breitetensich die vielen Aesle des Stammes aus. Gerungs Nachkommenschaft,welche in mehrere Acste zerfiel, erlosch 1604; llabo's Stamme aberentsprosste eine noch zahlreichere Nachkommenschaft, welche sich msehr viele Linien und Speciallinien trennte. Von allen diesen Linienblüht jelzl nur noch die Oberöwishcimer, nachmalige Hochhäuser Li-nie , da Oberöwisheim mit Hochhausen verlauscht worden ist. DerStifter derselben ist Weiprechts I. Sohn: Weiprecht IL, gest. 1421,und dieselbe zerfiel in die Speciallinicn zu llischofsheim und Oberöwis-heim und zu Lambsheim und Oberöwisheim, aus welcher letzleren diejetzigen Glieder der Familie stammen und welche, nach Erlöschen derRiscliofsheimer Linie, im Anfange dieses Jahrhunderts in die Rechte undBesilzthümer derselben getreten ist.
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