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1 (1852) A - K
Entstehung
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GRAFEN V. GÖRTZ.

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Grafen v. Görtz (v. Schlitz, genannt v. Görtz).

Üutljcrifdj. ©troliljcqoijtlj. ijeffcn, jjjamtoucr uuö Övaunfdjwcig.

Besitz der alleren Linie: die Grafschaft Schlilz und die Gitter Georgenhausen, BenshcimerIlof und Kammerhof etc. Besitz der jüngeren Linie: die Gitter Rittmarsliauscn,Kerstlingerode, Bevenrode, Weissenborn, Bischhausen und Limmer in Hannover;die Gerichte Brunkensen, I.ützenltolzen und Koppengraben; die Güter Wrisberghol-zen, Westelen und Irmenseul in Braunschweig.

Bas Haupt der älteren Linie wurde 1829 als standesherrlich zu dem Prädical: Er-laucht berechtigt von dem Grossherz.og von Messen hei der Bundesversammlungangemeldet.

Wappen der älteren Linie: rjüadrirter Schild mit Millelscltilil. Oer miteiner Perlenkrone liedeckte Mittelschild zeigt in Silber zwei schräglinke schwarzeBalken, von denen jeder an der oberen Seite dreimal gezinnt ist. 1 und 4 inRullt zwei silberne Wagenbreter, welche in geringer Entfernung schräglinks nebeneinander gestellt und durch drei in Gestalt eines Z tnil Nägeln darauf befestigtesilberne Leisten mit einander verbunden sind. (So beschreibt nach Grote's Wappen-buche des Königreichs Hannover das genealogische Taschenbuch der gräflichenHäuser sehr Ireffend diese Felder. Dieselben stellen das v. Haxlhausensche Wap-pen dar, welches nach v. Meding in Roth ein zusammengelegtes, schrägrechts ge-stelltes, in der Mitte der beiden Seiten viereckig ausgeschnittenes silbernes Parallel-Lineal ist.) 2 und 3 der Länge nach gelheilt; rechts in Gold drei scht'äggevicrteteSchindeln, 2 und 1; links in Rinn zwei über einander gestellte, rechisgekehrte sil-berne Monde. (Das Wappen der ausgestorbenen Familie v. Kerstlingerode. Spcnergieht rechts drei Stundengläser, v. Meding in Silber drei rollte Schindeln an, welchedurch Striche gleicher Farbe schräg gevierlet und ringsherum eingefasst sind.)Ueber der Grafenkrone erheben sich drei gekrönte Helme, von denen jeder miteinem geschlossenen AdlersQuge besetzt ist. Der Flug auf dem rechten Helme istrollt, kehrt die Sachsen links und ist mit dem Wappenhilde des 1. und 4. Feldesbelegt. Die Flüge des mittleren und des linken Helmes kehren die Sachsen rechts;jener ist silbern und mit dem Wappcnhilde des Mittelschildes, dieser blau und mitzwei rechtsgekchrten und über einander stehenden silbernen Monden geziert. DieHelmdecken sind rechts silbern und roth, in der Mitte silbern und schwarz, linkssilbern und blau, und den Schild halten zwei um Kopf und Schooss grünbekränztewilde Männer, welche mit der freien Hand eine silberne ruhende Keule umfassen.

Das Wappen der jüngeren Linie weicht von dem der älteren nur hinsichtlichdes Miltelschildes und des linken Schildhalters ab. Der Mittelschild ist quergetheiltund zeigt oben die beschriebenen zwei schwarzen, oben gezinnten, schräglinkenBalken, unten in Silber auf schwarzem Hügel einen grünen Psittich mii rotlicm