GRAFEN V. GASCHIN-ROSENRERG.
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f«mfen v. <iascliin - Bosenberg.
Balljolifd;. |Jrcu)jcn.
Besitz: Polnisch-Krawarn nebsl Makau; das Lehn Katscher und die Herrschaft Zvrowa inSchlesien; dio Herrschaft Neu-Grabia in Westpreussen.
Wappen: giiadrirter Schild mit Mittelschild. Im silbernen, mit einer gol-denen Krone bedeckten Mitlelschild schwebt eine grosse rollte fünfblätterige Hoseohne Stengel, deren Blätter durchaus eine goldene Einfassung haben. 1 in Blauein gekrönter, aufsteigender, goldener Löwe einwärts gestellt; 2 in Gold ein blauerAdler mit ausgebreiteten Fitigeln und Krallen und goldener Krone; 3 quergetheilt:die obere kleinere Hälfte golden ohne Bild, die untere grössere blau und am Fussedes Feldes mit einem oben ausgespitzten silbernen Querbalken belegt; 4 in Blauzwei goldene Räder mit sechs Speichen neben einander. Grafenkrone und dreigekrönte Helme. Auf dem rechten steht einwärtssehend der Adler des 2. Feldes ;auf dem mittleren ein dreifacher, von je drei Federn über einander aufgerichteterPfauenschweif, an welchen die Rose des Mittelschildes angeheftet ist, und aus demlinken Helme wächst ein goldener gekrönter Löwe empor, llelmdecken blau undgolden. So beschreibt Wissgrill das Wappen und so findet sich dasselbe im Wap-penbuch der preussischen Monarchie (Bd. VIII, 6.) abgebildet. Andere Abbildungenergehen in Bezug auf Mittelschild und Feld 3 und 4 des Hauptschildes bedeutendeAbweichungen. So zeigt z. B. der mit einem Fürstenhute bedeckte rollte Mittel-schild einen silbernen, mit einer rothen Rose belegten Balken; Feld 3 ist baldvon Blau und Gold schrägrechts mit sieben Spitzen, die mittlere die grösste, baldebenso von Gold und Blau quergetheilt; die Räder im 4. Felde sind bald schräg-rechts, bald schräglinks über einander gestellt etc.
Altes, ursprünglich polnisches Geschlecht, welches, dem Wappennach, mit den alten Ritlern v. Clema einen Ursprung vom Stamme Herz-ten II. hatte, früher den Namen: Gaschinski führte, und im 16. Jahr-hundert sich v. Gaschin zu Gaschowitz zu schreiben anfing. — KrzislkoGaschinski kam um das Jahr 1461 aus Polen nach Schlesien und kauftesich im Fiirslenthum Oels mit dem Gute Kunzslatt an. Von seinenNachkommen wurden die Freiherren Nicolaus Carl, Joachim Ludwig,Melchior Ferdinand und Johann Georg v . Gaschin und Rosenberg vomKaiser Ferdinand II. 7. Jan. 1633 in den Grafenstand erhohen, dochwurde erst den beiden Letzteren vom Kaiser Ferdinand III. 24. Juli1663 der Grafenstand bestätigt und das Diplom über denselben ausge-