UliAFKIS V. FRÄNKING.
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Gi'iii'on v. Fränking*.
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Besitz: das Slammscliloss Fränking im Plleggericht Wildshnt am Inn.
Wappen: quadrirter Schild mit Mittelschild, in welchem eine reclilssehende,schwarze Katze mit goldenem Halsbande und in die Höhe geschlagenem, rechtsge-wendetem Schwänze auf einem schwarzen Kissen mit goldenen Quasten sitzt. 1 und4 in Gold ein cinwärtsgckehrter, zum Flug angeschickter schwarzer Rabe. 2 und 3in Roth ein einwärtsgekehrter, mit dem Hals abgehauener, gekrönter, die rotheZunge ausschlagender Kopf eines weiss- und schwarzgefleckten Panthers. DenSchild decken drei gekrönte Helme. Auf dem rechten Helme steht einwärtsgekehrtder Rahe des 1. Feldes. Auf dein mittelsten sitzt auf schwarzem Kissen eineschwarze Katze, wie im Mittelschildc, und auf dem linken Helme steht einwärtsge-kehrt der Kopf eines Panthers, wie im 2. Felde. Die Helmdecken sind rechts schwarzund golden, links rotli und silbern. (Einzinger v. Einzing tingirt die Katze silbernund macht aus den Raben Adler. In den Supplementen zu Siebmachcr steht stattdes Pantherkopfs der abgerissene Kopf eines silbernen Greifs, und in Tvroffs N.Wappenwerke der eines silbernen Ebers.)
Alle, schon 600 Jahre in Bayern näher bekannte Familie von ech-tdm alten Adel, welche im 16. Jahrhundert nach Oesterreich und späterauch in das Ost-Friesländische kam. Das Stammschloss und die Herr-schaft Ober- und Unter-Fränking (Fräncking) liegen im Innkreise desLandes ob der Ens, in dem vormals bayerischen Pfleggerieht Wildshut.-—• Als Stammvater wird Heinrich v. Fräncking (nach Bucelini: Ulrich),welcher 1254 lebte, angenommen. Die Söhne desselben: Ulrich, Otto,Heinrich und Bernhard, kommen 1286 in einer Urkunde des KlostersRaitenhasslach vor. Örtlich und Haidenreich werden 1343 und 1360und Ulrich, der Sohn des Ersteren, 1352 und 1364 theils in StiftReicherspergischen Urkunden, theils in Ennenkels Colleclaneen gefunden.Georg, Ulrichs Sohn, lebte noch 1401, sein Sohn Oswald 1. 1440 unddie Urenkel des Letzteren: Christoph und Wilhelm , theilten das Ge-schlecht in zwei Linien, die ältere und die jüngere.
Christoph, der Stifter der älteren Linie, hinterliess aus der Ehemit Apollonia Schellerin v. Adeldorf zwei Söhne: Sebulanus und JohannJoel. Sebulanus war mit Regina v. Messenpeckh vermählt und aus die-ser Ehe stammte Otto Heinrich Freiherr v. Fränking, welcher, verm.mit Gertraud Freiin v. Preysing, der Stammvater der späteren Grafen v.
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