GRAFEN V. PRANKENBERG.
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Erfurt, Herr auf Crossen, Iven etc., venu. 1812 mit Wilhelmine Char-lotte Sophie Amalie Gräfin v. Hardenberg, geh. 10. Nov. 1792. Söhneaus dieser Ehe sind die Grafen Albert Georg Friedrich, geh. 14. Oct.
1813, lt. preuss. Legations-Ralh; Felix Ilans Carl Adolph, geb. 6. Nov.
1814, lt. preuss. Premier-Lieutenant a. 1)., und Edmund Friedrich Fer-dinand, geh. 2. Sept. 1827.
Grafen v. Frankenberg.
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Besitz: die Herrschaft Warlhau; Hartmannsdorf; Herrschaft Tillowitz in Schlesien etc.
Wappen: quadrirter Schild mit quadrirtem Mittelschild und Herzschild.Im goldenen Herzschild drei rollte Schindeln, oder Ziegelsteine, zwei und einer.Mittelschild: 1 und 4 in Silber drei grüne, linltshin in schroffe Spitzen neben ein-ander aufsteigende Berge ; 2 und 3 in Schwarz ein einwärtsgekehrter Fuchs. Haupt-schild : 1 und 4 in Silber und Blau geweckt, mit einem darüber gezogenen rothenBalken; 2 und 3 in Schwarz ein goldener, gekrönter und doppelt geschwänzter,rechtsstreitender Löwe. — Vier gekrönte Helme. Aus dem rechten Helme wächsteinwärtsgekchrt ein goldener, gekrönter, doppelt geschweifter Löwe, welcher in denVorderpranken einen Spiess emporhält; auf dem zweiten sitzt ein rechtsgekehrter Fuchs,welcher drei silberne, oben und unten gekrümmte Hahnenfedern in der Mitte mit demMaule fasst. Der dritte Helm trägt zwei silberne, wie Feld 1 und 4 des Hauptschildesgeweckte und mit einem rothen Querbalken überzogene Biiffelshürner, zwischendenen ein Pfauenschweif steht, und aus dem linken Helme wächst ein goldener,vorwärtssehender, gekrönter Löwe auf, welcher in jeder Vorderpranke eine Standartehält, von denen die rechte von Blau und Silber und die linke von Schwarz undGold quergetheilt ist. Helmdecken rechts roth und silbern, links golden undschwarz. — Die vielfach vorkommenden, von dieser Beschreibung abweichendenAbbildungen und Angaben sind wohl als unrichtig anzusehen.
Eins der ältesten deutschen Riltergeschlechler, dessen UrsprungSinapius u. A. bis in das 5., 7. und 9. Jahrhundert zurückzuführen ge-stielt! halten. Int 11. Jahrhundert war dasselbe schon in Schlesien ver-