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1 (1852) A - K
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GRAFEN V. ERBACH.

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Sterne, im Silber ein rother Stern. 2 und 3 in Silber zwei rothe Querbalken.Auf dem Helme zwei Büüelshörner, deren rechtes von Silber und Roth, das linkeaber von Roth und Silber qucrgetheilt ist. Zwischen die Horner sind zwei Fah-nen, welche das Wappen des 2. und 3. Feldes wiederholen, mit den goldenen Lan-zen schräg über einander gestellt. Die Helmdeekcn sind silbern und rotli. DieGrafen v. Erbach-Erbach führen ein Mittelschild mit dem vom Kaiser Franz 1. 1755dem Wappen zugesetzten kaiserlichen Adler.

Wappen der Grafen Erbach -Wartenberg - Roth: quadrirter Schild mit Mit-telschild. Im goldenen Mittclschild der doppelte kaiserliche schwarze Adler mitKrone, Sceptcr und Reichsapfel. 1 von Roth und Silber quergetheilt mit drei sechs-eckigen Sternen. Im Rothen stehen neben einander zwei silberne Sterne, im Sil-ber ein rother Stern. 2 in Silber ein rother Querbalken, welcher von drei rothenKugeln, oben zwei, unten eine, begleitet wird. 3 in Roth ein rechtsgekehrter sil-berner Greif; 4 in Silber zwei rothe Querbalken. Den Schild hält rechts ein aus-wärtssehender natürlicher Löwe, links mit der rechten Hand ein junger Mann mitrothem Jäckchen, weissem Gürtel, weissen Beinkleidern und schwarzen Stiefeln undmit rother, weissaufgeschlagener Mütze auf dem Kopfe, welcher mit der Linken eineSireitkolbe über die Schullern hält. Das Ganze umgiebt ein rother, mit Hermelingefütterter und mit goldenen Fransen besetzter Wappenmantel, welcher mit einemFürstenhut bedeckt ist.

Die Stammellern der Grafen v. Erbach sind Eginhard, Kaisers Carldes Grossen Canzler und Geheimschreiher, später Abt und Stifter desKlosters Seeligenstadt am Main, und seine Gemahlin, Itnma, des KaisersTochter, und die Familie ist noch im Besitz des Landes, welches Egin-hard vom Kaiser Ludwig dem Frommen 815 geschenkt erhielt, und 4Jahre später dem Kloster Lorsch unter der Bedingung vermachte, dasses als Lehn seinen etwaigen Nachkommen verbleiben solle. Die Her-ren zu Erbach waren Stände des Reichs und besuchten als solche schonin den frühesten Zeiten Reichs- und Kreistage. Georg, gest. 1209,erhielt von Kurpfalz das Erbschenkenamt, welches hei der Familie bis1806 blieb. Eberhard, gest. 1269, halle Anlheil heim Abschlüsse desvom König Wilhelm errichteten Landfriedens, zu dessen Aufseher undBeschützer später Eberhard, gest. 1322, Conrad, gest. 1393, und Eber-hard der Aeltere, gest. 1425, bestellt waren. Dietrich wurde 1434 Erz-bischof und Kurfürst von Mainz. Eberhard, gest. 1539, dem durch seineGemahlin Maria Gräfin zu Werthheim die halbe Herrschaft Breuberg zu-gebracht wurde, erhielt vom Kaiser Carl V. 1532 wegen seiner Ver-dienste im Bauernkriege die Reichsgrafenwürde, und die Herrschaft Er-bach wurde zur Reichsgrafschaft erhohen.

Seilenäste starben nach und nach wieder aus. Des jetzigen Hausesgemeinschaftlicher Stammvater ist Georg Albrecht L, gest. 1647. SeineSöhne: Georg Ludwig I. , gest. 1693, und Georg Albrecht IL, gest.1717, stifteten die zwei Hauptlinien Erbach-Erbach und Erbach-Fürstenau,von denen die erstere mit Friedrich Carl 20. Felir. 1731 erlosch. Letz-lere theilte sich nach des Stifters drei Söhnen in die Linien: Erbach-Reichenberg, jetzt Erbach-Erbach; Erbach-Fürstenau und Erbach-Schön-herg.

Die Linie Erbach-Reichenberg, jetzt Erbach-Erbach, stiftete GeorgWilhelm , gest. 1757. Nach seiner Verordnung führen die Grafen die-ser Linie den Namen Franz, und in Folge der kaiserlichen Vermehrung