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Grafen v. «1er Deckeil.
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Besitz: «Iio. F.-C.-Herrschen Ringelheim; Wcchtern, liöse und Oericiisheii im llerzoglhuntBremen.
Wappen: RmgelheitiieV Linie ( Dipl. vom 17. Juli 1833): quadrirter Schild;1 und 4 in Silber ein schwarzer, senkrecht gestelller Kesselhaken. 2 und 3 derLänge nach getheilt mit einem Schildeshaupte, in welchem letzteren in Blau einsilberner, rechtssehender Adler mit ausgebreiteten Flügeln und Krallen erscheint.Hechts in Gold ein nach der rechten Seite springender rother Löwe mit ausschla-gender Zunge und hochaufgeschlagenem Schweife, links in Roth ein nach rechtssehender goldener Drache. Den Schild deckt die Grafenkrone, auf welcher zweiHelme sich erheben. Auf dem rechten Helme steht auf einem silbernen und schwar-zen Wulste ein kurzer, oben abgehauener Baumstamm, welcher zu jeder Seite obeneinmal gleichseitig geastet ist und über jedem Aste einen dünnen Zweig hat, andessen Spitze sich ein niederwärtsgekehrtes grünes Blatt zeigt. Aus dem linkengekrönten Helme wächst ein rechtssehender silberner Adler mit ausgebreiteten undemporgehobenen .Flügeln hervor. Die Helmdecken sind rechts silbern und schwarz,links silbern und blau. Schildhalter sind zwei einwärtssehende silberne Adler, vondenen der rechtsstehende in der linken, der linksstehende in der rechten Kralleeinen Baumstamm, wie auf dem rechten Helme, nur verlängert, nach auswärts hält.Am Schildesfusse findet sich ein Band mit den Worten: Earum Berum Erficacia.
Wappen : Oerichsheiler Linie (Dipl. vom 7. Febr. 1835): im silbernenSchilde ein schwarzer, senkrecht gestellter Kesselhaken. Den Schild deckt die Gra-fenkrone, auf der sich ein Helm erhebt, welcher auf einem silbernen und schwar-zen Wulste einen Baumstamm mit zwei grünen Blättern, ganz wie im Wappen derRingelbeimer Linie beim Schmuck des rechten Helmes angegeben worden ist, trägt.Die Helm deck eil sind auf beiden Seilen silbern und schwarz. Den Schild haltenzwei k. hannoversche Husaren und am Schildesfusse findet sich ein Band mit demWorte: „unverändert".
Uraltes niedersächsisches Geschlecht, welches sich besonders imIlerzoglhiitn Bremen, wo es immer zu dem ältesten landsässigenAdel gezählt wurde, ausbreitete und grossen Grundbesitz erlangte,der noch jetzt der Familie zusieht. Der Name kommt schon in Urkun-den vom Jahre 1260, 1283 und 1297 vor. Heinrich v. d. Deckenlebte um 1480, und Peter v. d. Deekhen erhielt 1577 vom Kaiser Ru-dolph II. einen Schutz- und Schirmbrief, in welchem angegeben ist,dass schon Kaiser Maximilian Ii. einen solchen ertheilt habe. Später
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