Druckschrift 
1 (1852) A - K
Entstehung
Seite
159
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GRAl'I .N V. CLAM.

1741, gest. 1776, k. k. Kämmerer, verm. mit Maria Anna Gräfin v.Gaissriigg, geb. 1746. Aus dieser Ehe entspross Franz Dismas Carl,geb. 24. Ocl. 1767, gest. 1849, verm. mit Johanna Josepha PhilippinaFreiin v. Rehbach zu Neuhaus, verm. 1785, und von ihm stammen diejetzigen Glieder der Familie ah. Dieselben sind:

CARL Theodor Graf Chrislalnigg von und zu Gillilzslein, Freiherr aufHornburg, Waisenberg und Eherstein Sohn des Grafen Franz DismasCarl geh. 16. April 1788, k. k. Kämmerer und ständischer Aus-schussrath etc., verm. 16. Oct. 1816 mit Pauline Gabriele Gräfin v.Egger, geb. 4. Juni 1800. Die zwei Söhne sind: Alfred , geh. 16.Febr. 1820; Adalbert , geh. 22. April 1837.

Brüder: Alexander , geh. 24. Nov. 1799, k. k. Kämmerer, verm.24. Febr. 1827 mit Sophie Amalie Freiin v. Dorsch und Borschod, geh.5. Mai 1808. Die drei Söhne sind: Oscar Alexander, geh. 3. Juli

1831, k. k. Lieutenant;geb. 11. April 1838.

Adolar , geh. 23. Febr. 1S36, und Anatol,

Grafen v. Clam.

JSatljolifcI).

ffifflrrrcid).

Besitz: die Hetrsclial'len Smecznn und Schirm; Clam, Arbin, Innern- und Aussernstein.Herrschaften Friedland, Reichenberg-, Gral'enstein und Lemberg - .

Wappen der jüngeren Linie: Clam-Gallas. Quadrirter Schild mit einem,mit einer Spitzenkrone liedeckten goldenen Mittclscliild, in welchem hinter dreiFelsen eine nackte Jungfrau mit einem griinen Kranze auf dem Kopfe und mitBiegendem blonden Haar hervonvächst, welche in der Rechten ein Hirschgeweihemporhebt, die Linke aber in die Seite stemmt. 1 in Gold ein rechtssehenderschwarzer goldgekrönter und bewehrter Adler; 2 in Gold eine reehtsspringemleschwarzgraue Kotze; 3 in Rlau ein goldener Querhaiken; 4 von Schwarz und Sil-ber schrägrechts gctheilt. Auf der Grafcnkrone ruhen vier gekrönte Helme. Aufdem rechten Helme steht zwischen einem offenen blauen, mit einem goldenenQuerhaiken belegten Fluge ein schwarzer einwärtssehender Adler; der zweite trägtdie Jungfrau des Mittelschildes; auf dem dritten steht die Katze des 2. Feldesund auf dem linken Helme erheben sich an goldenen Stäben zehn nach aussenwehende Fahnen, von denen die erste, vierte, sechste und neunte roth, die zweite