Druckschrift 
1 (1852) A - K
Entstehung
Seite
132
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Wappen: quadrirtcr Schild mit rother Einfassung und mit Millelschild.Der Mittelschild ist ebenfalls q.uadrirt mit Herzschild. Dieses Herzschild zeigt inBlau vierzehn goldene Pfennige, oder Kugeln, 4, 4, 3, 3 (wohl auch 4, 4, 3, 2, 1)

1 und 4 in Blau fünf silberne wellenweise gezogene schmale Balken oder Fäden;

2 und 3 in Blau ein rechtsgewendeter blauer Vogel mit goldener Brust, einen gol-denen, mit einem Diamant gezierten Bing im Schnabel haltend. 1 und 2 desllauptschildes in Silber der preussiscjre schwarze Adler ohne Sccpler und Reichs-apfel; 2 und 3 in Gold ein aus zwei Zweigen gebildeter, oben offener Lorheer-kranz, und vor diesem aufrechtstehend ein Schwert mit goldenem Griffe. Der rollteSchildesrand enthält in der unleren Hälfte die Worte: Bennewitz. 6. September 1813.Den Schild deckt eine Grafenkrone, auf welcher vier Helme stehen, von denen derrechte, der zweite und der linke mit einer Grafenkrone geziert sind. Auf demrechten Helme steht der preussisebe schwarze Adler einwärtssehend; auf dem zwei-ten ein offener, blauer Flug, dessen Fliigel mit den Balken des 1. und 4. Feldesdes Mittelschildes belegt sind. Der dritte Helm ist mit einem blaugoldenen Wulstebesetzt und trägt zwischen zwei goldenen Flügeln, von welchen jeder mit einemblauen Büffelshorne und dieses wieder mit sieben goldenen Pfennigen oder Kugelnbelegt ist, den Vogel des 2. und 3. Feldes des Mittelschildes. Auf dem linkenHelme steht das Schwert mit dem Lorbeerkranze, wie im 2. und 3. Felde desHauptschildes. Die Decken des rechten Helmes sind silbern und schwarz, die deszweiten silbern und blau, des dritten golden und blau, und des linken golden undgrün.

Die Familie v. Bülow ist ein uraltes, in Deutschland, Schwedenund der Schweiz weil verzweigtes Geschlecht, welches, wahrscheinlichwendischen Ursprunges, sich aus Mecklenburg weiter ausgebreitet hat.Schon im 12. Jahrhundert besass die Familie, deren eigentliche Stamm-reihe mit Gottfried v. Bülow, welcher um das Jahr 1231 lebte, beginnt,das Gut Bülow bei Rohna, und von 1250 bis 1375 nahmen mit ge-ringen Unterbrechungen fünf Glieder des Geschlechts: Rudolph, Gottfried,Lndolph, Heinrich und Friedrich, den bischöflichen Stuhl von Schwerin