GRAFEN V. BREMER.
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Derselbe hinterliess nachstehende sieben Söhne: Graf CARL, auf Frie-sack; Friedrich auf Görne; Ferdinand , geb. 1792, auf Glessen, früherverm. mit Caroline Freiin v. Bredow a. d. H. Wagenitz, gest. 1844;August , auf Lochow; Ludwig , k. preuss. Berg-Assessor, auf Liepe; Philipp;Gerhardt.
Im Königreich Preussen ist übrigens der Grafenlitel in der FamilieBredow schon früher vorgekommen. Es hatte nämlich der k. Reichs-hofrath Ernst Wilhelm v. Bredow 18. Juli 1744 vom Kaiser Carl VII.die Grafenwürde erhalten und dieselbe wurde, nachdem Graf Ernst Wil-helm k. preuss. Slaatsminister und Grand Maiire de Garderobe gewor-den, 22. Jan. 1746 in Preussen anerkannt. Derselbe hinterliess keinemännlichen Nachkommen. Das Wappen findet sich im Wappenbucheder preuss. Monarchie, Bd. L, Tab. 26. 1, und stimmt ganz mit demWappen der Grafen v. Breda überein.
Grafen v. Bremer.
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In Hannover ansehnlich begütert.
Wappen: quadrirter Schild; 1 und 4 in die Länge getlieilt; rechts rothohne Bild, links in Silber die an die Theilungslinic angeschlossene Hälfte eines ro-then Kammrades mit vier Speichen und zwölf Zacken. 2 und 3 in Silber- ein ro-ther, an der inneren und äusseren Seite dreimal beschnittener Ast. Den Schilddeckt die Grafenkrone mit drei Helmen. Auf dem rechten Helme stehen auf einemroth-silbernen Wulste fünf silberne Straussenfedern. Aus dem mittleren gekröntenHelme wächst ein geharnischter Arm empor, dessen Faust zwei schräg über einan-der gelegte Fahnen in der Mitte hält. Die rechte Fahne ist roth und mit zwei insAndreaskreuz gestellten goldenen Schlüsseln bezeichnet, die linke silbern und miteinem schwarzen unten spitzigen Kreuze belegt. Auf dem linken Helme stehen aufschwarz-silbernem Wulste aufrecht neben einander zwei rotjie auswärtsgekrürnmteAeste, jeder wie der im 2. und 3. Felde. Die Helmdecken sind roth und silbernund den Schild halten zwei geharnischte Ritter mit geschlossenem Visir. Auf denHelmen stehen drei silberne Straussenfedern. Der rechtsstehende Ritter deckt mitder Linken die Brust mit einem rothen, mit zwei schräg über einander gelegten