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1 (1852) A - K
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grafen v. bosk.

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scliliessen, dass Glieder des Geschlechts mit Auszeichnung der Schlachtbeigewohnt haben, welche Kaiser Heinrich 1. 933 den Ungarn hei Merse-burg lieferte. Ein Bose, gebürtig aus Bayern, war Caplan des KaisersOtto I. und haLle sich so verdient gemacht, dass der Kaiser, im Begriff,die Bisthümer Merseburg, Meissen und Zeitz zu gründen, diesem die Wahlliess, wo er Bischof werden wolle. Bose wählte Merseburg, und würde969 als erster Bischof eingeführt, starb aber schon im zweiten Jahre.Derselbe hatte schon früher, als er noch am k. Ilofe gewesen, fürtreue Dienste ein Lehn bei Zeitz erhallen, worauf er ein Dorf seinesNamens gebaut, welches nach seinem Tode einer seiner Brüder erhieltund das Geschlecht fortpflanzte, aus dem mehrere Glieder in nächsterund späterer Zeit zu hohen geistlichen und weltlichen Würden gelangten.Im Laufe der Zeit hatte sich die Familie in drei Hauptlinien getheill:in die Stift-Merseburgische, in die Voigtländiscbe und in dieFränkische. Erslere trennte sich im 16. Jahrhunderte in drei be-sondere Häuser: das Francklobensehe, Ronstädtische und Benckendor-fische, während die Voigtländische in die Häuser Trünlzig und Netzsch-kau zerfiel und die Fränkische sich im Hennebergischen ausbreitete.

Die Grafen v. Bose stammen aus der Voigtländischen Linie, alsderen Stifter Hans Christoph, ein Bruder des bekannten, 1463 verstor-benen Bischofs zu Merseburg, Johann, genannt wird, und zwar aus demspäter entstandenen Hause Netzschkau. Von dem Stifter der Voigllän-dischen Linie, Hans Christoph, stammte im sechsten Gliede Johann Fried-rich Carl , ein Enkel Carls, welcher sich als kurs. Oberst im 30jährigenKriege ausgezeichnet balle und 1657 als Amtshauptmann zu Zwickauund Werdau gestorben ist, und ein Sohn Carl Gottfrieds , gest. 3. Jan.1731, kurs. w. Geh. Raths und bevollm. Ministers in Regensburg. Jo-hann Friedrich Carl , geb. 2. März 16S5, gest. 11. Mai 1728, kurs.Kammerherr und Hof- und Justil.-Rath, verm. 24. Jan. 1714 mit AnnaSophie v. Einsiedel, geb. 29. März 1694, gest. 22. März 1754, erhielt23. Mai 1715 vom Kaiser Carl VI. die reichsgräfliche Würde, welchesein Vater vom Kaiser Ferdinand III. erhalten, aber nicht geführt halte,erneuert und bestätigt. Der Sohn desselben war Graf Friedrich Carl,geb. 13. Mai 1726, gest. 20. Juni 1767, kurs. Oberkammerherr undfrüher brandenb.-bayreuth. Oberhofmarschall, verm. 11. Nov. 1746 mitJuliane Wilhelmine Gräfin v. Putbus, geb. 27. Jan. 1728, welcher denGrafen Friedrich Wilhelm August , geb. 9. Jan. 1753, kurs. Hofmarschall,verm. 26. Mai 17S2 mit Caroline Wilhelmine Gräfin v. d. Schulenburg-Wolfsburg, geb. 21. Mai 1760, hinterliess. Von Letzterem stammt dasjetzige Haupt der Familie: Graf AUGUST CARL, geb. 24. Nov. 1787,vormaliger k. sachs. Ilofmarschall, verm. 11. Sept. 1813 mit CatharinaNatalie v. Löwenstern auf Alt- und Neu-Anlzen in Liefland, geb. 27.April 1795. Der Sohn desselben: Graf Carl August , geb. 7. Nov. 1814,hat sich 15. Mai 1845 mit Louise Gräfin v. Reichenbach-Lessonitz ver-mählt.