46 GRAFEN V. BARDO-WAXENSTEIN.
worbenen G.iltern Plawniowitz, Biskupitz, Ruda und Hammer, welchesämmtlicb bei Gleiwitz in Oberschlesien liegen, ein Fideicommiss. Ausdieser Ehe stammten Carl Franz, geb. 12. April 1750, k. preuss. Ma-jor a. lt., welcher, verm. mit Catharina Freiin v. Carlowitz, keine Kin-der hinterliess, und Ludwig Carl , geb. 1755, gest. 27. Juli 1829, k.preuss. Rittmeister a. D., verm. mit Jeanette v. Ziilow, Tochter des k.preuss. Generalmajors v. Ziilow mit Charlotte v. Schipp, geb. 12. Jan.1768, gest. 3. Juli 1840.
Der jetzige Majoratsherr CARL Wolfgang — Sohn des Grafen Lud-wig Carl — geh. 15. März 1801, vermählte sich 23. Sept. 1827 mitBertha v. Leithold, geh. 13. Jan. 1803, aus welcher Ehe Franz CarlWolfgang Ludwig Alexander, geb. 5. Sept. 1834, stammt. Der Bruderdes Majoratsherrn ist: Graf Alexander Carl Wolfgang, geb. 28. Juli1806, Herr auf Nikoline und Sawade, verm. 16. Oct. 1839 mit Ma-thilde v. Hertell, geb. 30. März 1817, und die Sohne des Letzterensind: Alfred , geh. 13. Sept. 1843, und Conrad , geb. 8. März 1848.
Grafen v. Barbo- Waxenstein.
Jüatl)olifrf). ffirflcrretdj.
Besitz: die Herrschaft Kroissenbach, Kieselstein, Drägembel, Walzenberg etc. in Krain.
Wappen: in Blau ein silberner, oben haariger, nach rechtsgewendeter, nurauf dem hinteren linken Fuss in der Mitte des Schildes gerade aufrechtstehender,die drei übrigen Pratzen von sich freihaltender, die rothe Zunge aus dem Kopfereckender Löwe mit einem einfachen, hoch iibergeschwungencn, am Ende haarigenSchwänze, über welchem durch die ganze Schildcsfiachc ein schrägrechter, goldenerBalken liegt. Auf der den Schild deckenden Grafenkrone ein gekrönter Helm, ausdem der Löwe, wie im Schilde, hervorwächst. Helmdecken blau und silbern. DasWappen ist bei allen Standeserhöhungen unverändert geblieben. — Das Wappenbildist hier nach dem Gen. Taschenb. d. d. gräfl. Häuser f. 1841. S. 36 u. 37 beschrie-ben und da diese Beschreibung aus der Familie stammen dürfte, ist sie wohl rich-tiger als andere Angaben, nach denen der Löwe gekrönt und der Schwanz doppeltist. Das im Wappenbuche der österreichischen Monarchie zuerst aufgenommeneWappen ist früheren Angaben Wissgrills entnommen, welche derselbe nachträglichberichtigt hat, und so ist denn später das richtige Wappen gegeben worden.