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1 (1852) A - K
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GRAFEN V. II. ASSEBURG

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Grafen .v. d. Assebnrg.

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Besitz: die Güter Eggenstäih und Ncindoii; die Majoratslierrschafl Meisdorf und Falken-stein elc.

Wappen ( Dipl. v. 3. Juli 1816): Schild jjuadrirt mit Mittelscliild. Im Mit-telschilde in Gold ein sich schmiegender, oder den Leih zusammenziehender schwar-zer Wolf nach Einigen ein zum Sprunge sich anschickender, mit den Läufenzusammengeschmiegter Vielfrass natürlicher Farbe. Feld 1 und -1 in Roth zweischräge ins Kreuz gelegte silberne Schlüssel, die Barte nach oben auswärts gekehrt;2 und 3 in Silber ein schwarzer gekrönter Adler mit ausgebreiteten Flügeln. Aufdem Schilde über der Gratenkrone zwei gekrönte Helme. Der rechte trägt einerothe Säule, die gleich unter dem Gesimse mit einem silbernen Pfennig belegt undoben mit drei Pfauenfedern besteckt ist; auf dem linken Ilelme steht ein gekrön-ter schwarzer Adler mit ausgebreiteten Flügeln. Die Decken des rechten Helmessind schwarz und golden, die des linken schwarz und silbern. Den Schild haltenzwei einwärtssehende Wölfe. Die Kronen sind sämmmeh gräfliche.

Das Wappen der Grafen v. d. Asseburg-Falkenstein (Dipl. v. 15. Ocl. 1840)ist ein quadrirter Schild mit goldenem Mittelschild, in welchem sich das Stamm-wappen, der oben beschriebene Wolf, findet. Feld 1 in Blau drei (1.1.1.) nach linksfliegende Falken; 2 und 3 der Länge nach getheilt: rechts in Silber ein halber,an die Theilungslinie angeschlossener Adler, links von Gold und Schwarz viermalin der Quere gelheilt; 4 in Silber ein Turnier-Helm. Auf dem Schilde dreigekrönte Helme. Auf dem rechten erhebt sich auf einem Steine ein nach rechtssehender Falke; der mittlere Helm trägt eine rothe, unter dem Gesimse mit einemsilbernen Pfennig belegte und oben mit drei Pfauenfedern besteckte Säule, und aufdem linken stehen sechs Slraussenfedcrn, von denen drei sich rechts, drei linksneigen. Den Schild halten zwei wilde Männer mit Keulen. (Nach dem Lackabdruekceines Petschaftes, welcher über einige Tincturen und die den Hehn im vierten Feldebesteckende Figur hinreichende Auskunft nicht gab.)

Uraltes, aus Nioilersaclisen und namentlich von der Burg auf demBerge Asse bei Wollenbfittel stammendes Geschlecht. Die erwähnteStammburg erhaute Herzog Otto von Sachsen, und Herzog Heinrich IV.zerstörte dieselbe zum ersten Male. Dass Gebhard v. d. Hagen dieAsseburg 1089 vom Herzoge von Braunschweig zum Lehn erhallen undzuerst den Namen v. d. Asseburg angenommen haben soll, wie Hehr(Stammbaum und Beschreibung des hochadel. Hauses Asseburg, Hildesh.1721,.) und Andere annehmen, ist unerwiesen. Gewiss aber ist, dassder kaiserl. Truchsess Ganzleben und Riller Burghard die Burg im 13.

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