grafen v. apponyi.
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Grafen v. Apponyi. (Grafen Apponyi v. Itfagy-Appony, Appony.)
Üatljoltfd). Mnjgat«.
Besitz: Majoratshefrschafl Apäly; die Herrschaft Högvesz und Eberhard; tlic HerrschaftNagy-Apponv und KöJcsd; die Herrschaft Palfa und Szent-Györgv-Ur; Gross-Apponyund Korlalhkeö etc.
Wappen: quadrirter Schild mit Mittelschild, in welchem in Roth ein rcchts-ge wcndeter, mit silberner Stirnhinde versehener Mohrehkopf mit einem Tlieilc desMaises und Perlen in dem Ohre steht, der im Munde eine volle abwärts geneigteRose am blätterigen Stiele hält. Feld 1 in Blau eine goldene Krone, aus der, nachrechts gebogen, ein geharnischter Arm sich emporstreckt, der in der blossen Faustein lliifthorn mit goldenem Beschläge hält; 2 in Gold eine auf vier Felsspilzenruhende rollie Burgmauer mit zwei Zinnenthiirmen, zwischen welchen ein blauerReichsapfel schwebt (statt dessen Einige einen blauen Stern und über demselbenein rothes Tazenkreuz annehmen). 3 in Gold ein rother, gekrönter, doppelt ge-schwänzter und einwärtsspringender Löwe; 4 quer gethcilt: oben in Blau eine aufder Theilungslinic stehende goldene Krone, aus welcher fünf Straussfedern, drei sil-berne und zwei schwarze, nach Anderen drei silberne, hervorgehen; unten in Gründrei silberne wellenförmig gebogene Querbalken. Ueher der Grafenkrone erhebensich drei gekrönte Helme. Auf dem rechten Helme steht ein einwärlssehcnder bc-haubter Stossfalkc von natürlicher Farbe; der mittlere trägt einen freiledig auf demEllbogen ruhenden geharnischten Arm, welcher in der Faust einen links gekehrtenSäbel und drei Lorbeerzweige hält, und der linke Helm eine Adlersklaue, welcheaus einem schwarzen die Sachsen einwärtskehrenden Adlersflügel hervorragt undauf die Krone des Helmes sich stützt. Die Helmdecken sind rechts blau und gol-den, links silbern und roth.
Alles ungarisches, schon 1315 ( Lehotzky, II. ]). 14: Aladarius dePech. 1315) urkundlich vorkommendes Geschlecht, welches früher denNamen Peczh führle und aus dem Abraham Ruflus de Peczh, Castellanvon Cscils, 1343 als Gesandter des Königs Ludwig von Ungarn an PapstClement VI. genannt wird. Thomas RufFus de Peczh vertauschte 1392Sehloss und Herrschaft Cseklecz mit allen Besitzungen in und um Press-burg und der SchifTmauth auf der Donau an König Sigmund gegen Sehlossund Herrschaft Appony im Neutraer Comitate und nahm von derselbenfür sieb und seine Nachkommen den Namen: Appony an. Lazar , im 10.Grade absteigender Linie dieser Nachkommen, erhielt laut Dipl., Wien