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teil Grafen von Wertheim. Sein einziges Töchterleinfolgte ihm schon in den nächsten Tagen (25. März1556) in den Tod nach 54 ). Seine Gemahlin, die dieGrafschaft durch ihre Tochter ererbt hatte, verzichtete18. März 1557 darauf zu Gunsten ihres Vaters 55 ).Nachdem sie zehn Jahre um ihren dahin geschiedenenHerrn getrauert, heirathete sie in zweiter Ehe denGrafen Philipp II. von Eberstein (12. Jan. 1566) 56 ).Fast ein halbes Jahrhundert später als ihr GemahlMichael III. starb sie (14. Sept. 1600) 5? ).
So hatte das berühmte Geschlecht der Grafenvon Werlheim nahe an ein halb Jahrtausend in Fran-ken, fünfzehn Generationen hindurch, geblüht, bis esnach der Mitte des 16. Jahrhunderts mit Michael III.im Mannslamm erlosch. Das hochansehnliche Haus,welches mit den ersten und ältesten Familien deshohen Adels Deutschland's in verwandtschaftlichen Ban-den gestanden, zählt eine lange Reihe edler, hochher-ziger, vortrefflicher Grafen und Herrn, welche ihrLand und ihre Leute mit Gerechtigkeit, Milde undUmsicht regierten und zur Förderung der Reichsan-gelegenheiten nach besten Kräften, und mit wahrhaftvaterländischer Gesinnung wirkten. Sie beurkundetenin wohlthätigen und frommen Stiftungen ihren menschen-
54) Nach der Cessionsurluinde der Gr. Katharina v. 18. März 1557.
55) Urk. im gr. Werth. Aich.
56) Urk. im gräfl. Werth. Aich. Vgl. Krieg v. Hochfelden die Gesch.der Grafen v. Eberstein S. 161. Eine Abbildung von Katharinamit ihrem Gemälde Philipp ebenda zur S. 162. Katharina überlebteihren zweiten Gemahl, der 1589 starb, elf Jahre.
57) Wertheim. Chronik - .